Vorherige Bestellung
Die Fahrt wird nur aufgrund eines konkreten Fahrtwunsches durchgeführt.

Der dauerhafte Rechtsrahmen für On-Demand-Verkehr im deutschen ÖPNV – und die technischen Anforderungen an Bediengebiet, Tarife, Mobilitätsdaten, Schnittstellen und Betrieb.
Mit der Novelle des Personenbeförderungsgesetzes 2021 erhielt der On-Demand-Verkehr in Deutschland einen dauerhaften Rechtsrahmen. Der Linienbedarfsverkehr nach § 44 PBefG ist nicht bloß ein befristeter Versuch, sondern ausdrücklich Linienverkehr und öffentlicher Personennahverkehr.
Das Gesetz beschreibt ihn als Beförderung auf vorherige Bestellung, ohne festen Linienweg, zwischen bestimmten Ein- und Ausstiegspunkten innerhalb eines festgelegten Gebiets und zu festgelegten Bedienzeiten. Tarif und Beförderungsbedingungen folgen den Vorgaben des Aufgabenträgers im Nahverkehrsplan, im öffentlichen Dienstleistungsauftrag oder in der Vorabbekanntmachung.
Der Rechtsstatus erleichtert die Aufnahme in Nahverkehrsplanung, Tarifwelt und öffentliche Finanzierung.
Die Fahrt wird nur aufgrund eines konkreten Fahrtwunsches durchgeführt.
Die Route entsteht dynamisch aus gebuchten Ein- und Ausstiegspunkten.
Die Genehmigung definiert den räumlichen Rahmen des Angebots.
Auch der flexible Verkehr arbeitet innerhalb verbindlicher Bedienzeiten.
Die Novelle schuf zwei unterschiedliche Verkehrsformen. Für Landkreise, Städte und öffentliche Verkehrsunternehmen ist der Linienbedarfsverkehr regelmäßig der relevante Rahmen; der gebündelte Bedarfsverkehr nach § 50 ist dagegen Gelegenheitsverkehr.
Den amtlichen Vergleich ermöglichen die Gesetzestexte zu § 44 PBefG und § 50 PBefG. Die konkrete Einordnung eines Projekts erfolgt immer mit Aufgabenträger und Genehmigungsbehörde.
Eine dauerhafte Genehmigungsform allein macht noch keinen tragfähigen Verkehr. Wenn Ausschreibungen jedes Detail wie im klassischen Linienverkehr festschreiben, Bediengebiete zu klein bleiben oder Fahrten nicht gebündelt werden können, fehlen Skaleneffekte. Dann steigen die Kosten, obwohl das Angebot bei Fahrgästen beliebt ist.
Wirtschaftlichkeit entsteht durch ein abgestimmtes Modell aus Ride Pooling, starken Linienachsen, bedarfsgerechter Kapazität und fortlaufender Auswertung. Im Beitrag On-Demand-Verkehr wirtschaftlich betreiben zeigen wir, wie Mischbetrieb, Betriebsdaten und Anschlussfinanzierung zusammenspielen.
Nur ein sinnvoller räumlicher Zuschnitt schafft genug kombinierbare Fahrtwünsche.
Die Disposition verbindet Bestellungen, ohne Wartezeit und Umweg aus dem Blick zu verlieren.
Linie auf starken Achsen und flexible Bedienung in Fläche und Schwachlast.

Die Genehmigung definiert den Rahmen, die Plattform muss ihn im Alltag zuverlässig umsetzen. Bediengebiet und Bedienzeiten müssen ohne Sonderentwicklung änderbar sein. Physische Haltestellen und virtuelle Haltepunkte gehören ebenso dazu wie Zeitfenster, maximaler Umweg, Vorbestellfristen, Kapazitäten und Regeln für Umstiege.
maas.maker bildet diese Parameter zentral ab. So lassen sich Änderungen an Nahverkehrsplan, öffentlichem Dienstleistungsauftrag oder Genehmigung kontrolliert in den Betrieb übertragen. Die verfügbaren Modelle finden Sie unter Betriebsmodi.
Als Teil des ÖPNV darf Linienbedarfsverkehr kein digitales Inselsystem bleiben. Auskunft, Buchung, Ticketing, Echtzeitdaten und Disposition müssen zusammenarbeiten. maas.maker stellt dafür GTFS und GTFS-Realtime, eine REST-API nach OpenAPI 3.0 sowie weitere Schnittstellen bereit.
Statische und dynamische Informationen fließen in Verbund- und Auskunftssysteme.
Verbundtarif, Zuschläge und digitale Zahlarten werden über Tickets und Bezahlung abgebildet.
White-Label-Oberflächen integrieren das Angebot in Marke und Vertriebslandschaft des Auftraggebers.
Auch Anschlüsse zu Linienbus und Bahn sollten bei der Buchung sichtbar sein. Damit wird der flexible Zubringer Teil einer durchgängigen Reisekette statt eines parallelen Einzelsystems.
§ 3a PBefG verpflichtet Unternehmer und Vermittler im Linienverkehr einschließlich § 44, statische und dynamische Mobilitätsdaten sowie Metadaten bereitzustellen. Dazu zählen unter anderem Anbieter, Fahrpläne, Routen, Preise, Buchungs- und Bezahlmöglichkeiten, Barrierefreiheit, Ausfälle, Verspätungen, prognostizierte Auslastung und Zugangsknoten.
Bedienung, Tarif, Buchung, Haltepunkte, Barrierefreiheit und Fahrzeugstandards müssen maschinenlesbar verfügbar und bei Änderungen aktualisiert werden.
Ausfälle, Störungen, Verspätungen sowie voraussichtliche Zeiten und Auslastung sind fortlaufend in Echtzeit bereitzustellen.
Die mandantenfähige Plattform rufmobil.nrw bündelt On-Demand-Angebote, Rufbusse und Anrufsammeltaxis für Auskunft, Buchung und Ticketing. Der Förderaufruf unterstützt Migration und Betrieb zwischen 2026 und 2028.
Offizielle Details bieten das Infoportal mobil.nrw und das Projekt On-Demand Plattform NRW. Für unterschiedliche Markenauftritte stellt maas.maker eine White-Label-Buchungsplattform bereit.
Förderprogramme und regionale Anforderungen erklärt unser Leitfaden Rufbus und On-Demand-Verkehr in Bayern.
Der Blick auf den On-Demand-Verkehr in der Schweiz zeigt Lösungen für alpine Räume und Mehrsprachigkeit.
Parametrierung und Standards erleichtern die Anpassung an landesspezifische Tarife, Datenwege und Förderbedingungen.
On-Demand-Verkehr erzeugt sensible Bewegungs- und Buchungsdaten. Öffentliche Auftraggeber sollten deshalb Datenstandort, Zugriffsrechte, Auftragsverarbeitung, Löschkonzept, Verschlüsselung und technische Zertifizierungen bereits in Planung und Vergabe verbindlich prüfen.
maas.maker wird in zertifizierten Rechenzentren in Österreich und Deutschland betrieben.
Rollen, Berechtigungen und Datenflüsse werden für öffentliche Mobilitätsangebote nachvollziehbar abgebildet.
Dokumentierte Schnittstellen vermeiden schwer prüfbare Einzellösungen und unklare Datenwege.
Weitere technische und organisatorische Details finden Sie unter DSGVO-konforme Mobilitätssoftware sowie Sicherheit und Hosting.
§ 44 PBefG schafft die rechtliche Basis. Ein verlässlicher Linienbedarfsverkehr entsteht jedoch erst, wenn Genehmigung, Betriebsmodell, Tarif, Datenpflichten, Disposition und Fahrgastzugang technisch zusammenpassen. maas.maker verbindet diese Bausteine in einer parametrierbaren On-Demand-Verkehr Software. In der Beratung übersetzen wir die Anforderungen von Aufgabenträgern und Verkehrsunternehmen in ein konkretes Betriebs- und Integrationskonzept.
Von der Buchungsplattform über die intelligente Disposition bis zur Fahrer-App – entdecken Sie alle Module der maas.maker Plattform im Detail.
White-Label Buchungsportal mit Online-Reservierung, Echtzeit-Verfügbarkeit und automatischen Bestätigungen.
Native Fahrer-App mit Turn-by-Turn Navigation, Fahrgast-Übersicht und Echtzeit-Statusmeldungen.
Fahrgast-App für iOS und Android mit Buchung, Live-Tracking, Push-Benachrichtigungen und Bezahlung.
Zentrale Dispositionsplattform mit automatischer Fahrzuweisung, Pooling-Algorithmus und Echtzeit-Dashboard.
Intelligentes Ride Pooling mit parametrierbarem Poolingfaktor, Sammelfahrten und Umwegoptimierung.
Browser-basierte Fahreransicht ohne App-Installation – ideal für Aushilfsfahrer und Subunternehmer.
KI-gestütztes Call-Center mit Agentic AI, Chatbot-Integration und automatischer Fahrtenplanung.
Umfassende Statistiken, KPI-Dashboards, Fahrtprotokolle und Export-Funktionen für Fördernachweise.
Kein Risiko. Voller Funktionsumfang. Überzeugen Sie sich selbst.
Unser Team berät Sie gerne persönlich zu allen Fragen rund um die maas.maker Plattform, Fördermöglichkeiten und individuelle Anforderungen.