Eine Plattform spricht jetzt drei Sprachen
Gäste möchten ihren Urlaub genießen und nicht zuerst herausfinden, wie ein regionales Mobilitätsangebot funktioniert. Genau an diesem Punkt setzt das aktuelle Produktupdate von maas.maker an. Die Fahrgast App für iOS und Android sowie das Buchungsfrontend im Browser sind ab sofort auf Deutsch, Slowenisch und Italienisch verfügbar. Damit können Reisende eine Fahrt in einer vertrauten Sprache suchen, buchen und verwalten.
Die neue Sprachwahl ist besonders für touristische Mobilitätsangebote in Kärnten und der Steiermark relevant. Beide Bundesländer liegen nahe an Slowenien und Italien und empfangen regelmäßig Gäste aus der gesamten Alpe Adria Region. Wer am Bahnhof ankommt, vom Hotel zu einem Ausflugsziel fahren möchte oder am Abend einen Transfer zurück zur Unterkunft braucht, soll den Buchungsweg ohne sprachliche Hürde verstehen.
Italienisch
Für Gäste aus Friaul, Venetien und weiteren italienischen Herkunftsregionen.
Slowenisch
Für Reisende aus Slowenien und grenznahe touristische Kooperationen.
Deutsch
Für den bestehenden Einsatz in Österreich und deutschsprachigen Zielgruppen.
Verständliche Buchung schafft Vertrauen
Mobilität ist für Gäste immer auch eine Frage der Sicherheit. Sie möchten wissen, ob die Abholung bestätigt wurde, an welchem Ort das Fahrzeug wartet und was bei einer Änderung passiert. Wenn diese Informationen in der eigenen Sprache erscheinen, sinkt die Unsicherheit spürbar. Das gilt besonders in einer unbekannten Region, in der Ortsnamen, Haltepunkte und Tarife noch nicht vertraut sind.
Eine gute Übersetzung muss deshalb den gesamten Ablauf tragen. Die Sprachwahl begleitet den Gast von der ersten Eingabe bis zur Bestätigung. Sie macht Schaltflächen, Hinweise und Statusmeldungen verständlich. Dadurch fühlt sich der digitale Service nicht wie eine fremde Anwendung an, sondern wie ein selbstverständlicher Teil des Aufenthalts.

Warum die Alpe Adria Region davon profitiert
Kärnten, Slowenien und Norditalien werden im Tourismus längst als zusammenhängender Erlebnisraum wahrgenommen. Gäste fahren für einen Tagesausflug über die Grenze, besuchen Seen, Städte und kulinarische Ziele oder verbinden mehrere Aufenthaltsorte miteinander. Auch die Steiermark ist über den Süden des Landes eng mit diesem Raum verbunden.
Die offizielle Tourismuskommunikation Kärntens beschreibt genau diese Nähe zwischen drei Ländern, drei Kulturen und einer gemeinsamen Region. Für Mobilitätsangebote bedeutet das, dass ein rein deutschsprachiger Buchungsweg viele potenzielle Fahrgäste unnötig auf Abstand hält. Mit Slowenisch und Italienisch wird der Zugang persönlicher und praktischer.
Ein Buchungsweg für die ganze Reise
Ein typischer Urlaubstag besteht nicht aus einer einzelnen Fahrt. Gäste kommen am Bahnhof an, möchten zur Unterkunft, fahren später in den Ort und planen am nächsten Tag einen Ausflug. Für Hotels und Tourismusregionen ist es wertvoll, wenn diese Wege über einen verständlichen digitalen Zugang gebucht werden können.
Ankunft am Bahnhof
Der Gast findet den passenden Abholort und bucht die Weiterfahrt zur Unterkunft.
Fahrt zum Hotel
Die Bestätigung zeigt verständlich, wann und wo das Fahrzeug wartet.
Weg in den Ort
Restaurants, Veranstaltungen und Ortszentren werden auch ohne eigenes Auto erreichbar.
Ausflug in die Region
Points of Interest lassen sich als konkrete Ziele in den Buchungsprozess einbinden.
Alle Buchungen laufen unabhängig von der gewählten Sprache in derselben Plattform zusammen. Das hilft dem Fahrbetrieb, weil keine getrennten Prozesse entstehen. Für Gäste bleibt der Ablauf persönlich, für Disposition und Fahrer bleibt er einheitlich.
App und Browser bilden einen gemeinsamen Service
Manche Gäste planen ihre Wege schon vor der Anreise und nutzen dafür lieber den Browser. Andere möchten während des Aufenthalts spontan über das Smartphone buchen. Deshalb ist die Mehrsprachigkeit nicht auf einen einzelnen Kanal beschränkt. Sie steht in der App für iOS und Android ebenso zur Verfügung wie im Buchungsfrontend.
Diese Kombination ist für touristische Angebote wichtig. Eine App eignet sich gut für wiederkehrende Fahrten, gespeicherte Daten und mobile Nutzung unterwegs. Das Buchungsfrontend ist sofort erreichbar und verlangt keine Installation. Ein Hotel kann den Link bereits in der Buchungsbestätigung, auf der digitalen Gästemappe oder an der Rezeption bereitstellen.
So entscheidet der Gast selbst, welcher Zugang gerade passt. Der Betrieb erhält trotzdem eine einheitliche Buchung mit denselben Angaben zu Start, Ziel, Zeit und Fahrgast. Die Mehrsprachigkeit erweitert den Service, ohne im Hintergrund parallele Systeme zu schaffen.
Ein Mehrwert für Hotels, Regionen und Gemeinden
Hotels und Beherbergungsbetriebe
Die Mobilität vom Bahnhof zum Hotel, vom Hotel in den Ort und zu ausgewählten Zielen wird als zusätzlicher Gästeservice sichtbar. Mitarbeitende an der Rezeption müssen weniger Buchungsschritte erklären.
Tourismusregionen
Ein gemeinsamer mehrsprachiger Zugang verbindet Unterkünfte, Ausflugsziele und regionale Mobilitätsangebote. Gäste erleben die Destination dadurch als zusammenhängenden Service.
Gemeinden und Betreiber
Mehr Gäste können vorhandene Mikro ÖV Angebote selbstständig nutzen. Gleichzeitig bleibt die operative Abwicklung in einer Plattform gebündelt und nachvollziehbar.
Gerade in Kärnten und der Steiermark kann diese Verbindung aus Tourismus und regionaler Mobilität einen spürbaren Unterschied machen. Ein gutes Angebot wird nicht nur bereitgestellt, sondern auch verstanden. Mehrsprachige digitale Buchung hilft dabei, aus einer verfügbaren Fahrt einen tatsächlich nutzbaren Service zu machen.
Mehrsprachigkeit passend zur Region einsetzen
Die neue Sprachverfügbarkeit lässt sich in bestehende und neue maas.maker Projekte einbinden. Dabei bleibt die Gestaltung auf Wunsch im Auftritt des jeweiligen Mobilitätsangebots. Bezeichnungen für Haltepunkte, Hinweise zum Betrieb und regionale Inhalte werden gemeinsam so vorbereitet, dass Gäste einen klaren und stimmigen Buchungsweg erleben.
Vor dem Start lohnt sich ein kurzer Praxistest mit Menschen, die die jeweilige Sprache im Alltag verwenden. Sie erkennen schnell, ob Ortsbezeichnungen, Hinweise und typische Situationen natürlich verständlich sind. Ebenso wichtig ist die Abstimmung mit Hotels, Tourismusbüros und Fahrpersonal. Sie wissen aus direktem Kontakt, an welchen Stellen Gäste häufig Unterstützung brauchen.
Mit Deutsch, Slowenisch und Italienisch ist die maas.maker Plattform nun für einen besonders vielfältigen europäischen Lebensraum gerüstet. Das Update macht aus technischer Mehrsprachigkeit einen konkreten Vorteil für Gästemobilität. Es hilft Menschen, selbstständig zu buchen, und unterstützt Regionen dabei, ihre Mobilitätsangebote gastfreundlich über Sprachgrenzen hinweg anzubieten.



