Mobility as a Service Anbieter – MaaS-Ökosystem mit Bahn, Bus, Minibus und App
MaaS

Mobility as a Service Anbieter für Software

maas.maker baut die operative Schicht, die MaaS-Versprechen einlösbar macht: On-Demand-Bedarfsverkehr mit preisgekrönter Disposition, White-Label-Apps und offenen Schnittstellen.

4. Februar 2026 Veröffentlicht
15 Min. Lesezeit Lesedauer
MaaS On-Demand OpenAPI White-Label DACH

Was Mobility as a Service in der Praxis bedeutet

MaaS ist kein Produkt, das man kauft. Es ist eine Infrastruktur, die aus mehreren Ebenen besteht und bei der jede Schicht funktionieren muss, damit das Gesamtsystem hält.

Datenverfügbarkeit

Schicht 1: Datenverfügbarkeit

Fahrplan-, Echtzeit- und Kapazitätsdaten aller Verkehrsträger, zugänglich über standardisierte Schnittstellen.

Routenplanung

Schicht 2: Routenplanung

Eine Logik, die aus diesen Daten für jeden Fahrgast die beste Verbindung berechnet.

Buchung und Bezahlung

Schicht 3: Buchung & Bezahlung

Eine einheitliche Transaktion für eine Reise über mehrere Anbieter hinweg.

On-Demand-Betrieb

Schicht 4: On-Demand-Betrieb

Oft unterschätzt, oft das größte Problem – Bedarfsverkehre, die dort einspringen, wo kein Linienverkehr ankommt. Die Kernkompetenz von maas.maker.

Der MaaS-Anbieter, der DRT wirklich kann

Demand Responsive Transport – DRT, auf Deutsch Bedarfsverkehr – ist der Schlüsselbaustein eines funktionierenden MaaS-Systems. Die Verbindung zwischen dem nächsten Bahnhof und dem Wohnort am Ortsrand, die erste Meile zum Umstiegspunkt, die letzte Meile nach dem Linienbus – das alles lässt sich nicht mit Fahrplänen lösen.

Die maas.maker Plattform stellt genau diesen DRT-Layer bereit: mit einem preisgekrönten Dispositionsalgorithmus, der Buchungsanfragen in Millisekunden auswertet, Sammelfahrten automatisch bildet und Routen in Echtzeit anpasst. Mit einer White-Label Fahrgast-App, die sich in jede übergeordnete MaaS-Oberfläche einbinden lässt. Mit standardisierten OpenAPI-Schnittstellen, über die externe Plattformen die Buchungs- und Fahrtdaten direkt abfragen können.

Wie maas.maker in ein MaaS-Ökosystem integriert

OpenAPI-Schnittstellen

OpenAPI-Schnittstellen

Verbindungssuche, Buchung, Fahrttracking, Statusmeldungen – alles über dokumentierte APIs zugänglich. Tiefe Integrationen in wenigen Tagen.

GTFS-konforme Daten

GTFS-konforme Daten

Bedarfsverkehre erscheinen in Fahrplanauskunftssystemen als vollwertige Verkehrsangebote – gleichwertig mit Bus und Bahn. VAO-Anbindung produktiv umgesetzt.

Single Sign-On

Single Sign-On (OAuth 2.0)

Regionsübergreifende Nutzung mit einem Konto. Externe Identity-Provider über SAML und OIDC anbindbar.

Mandantenfähige Architektur

Mandantenfähige Architektur

Mehrere Betriebsgebiete, Betreiber und Regionen auf einer Infrastruktur – mit vollständiger logischer Datentrennung und individueller Konfiguration.

Was maas.maker von anderen MaaS-Anbietern unterscheidet

Der MaaS-Markt polarisiert: große Enterprise-Anbieter für nationale Verbünde auf der einen Seite, schlanke Consumer-Apps auf der anderen. maas.maker setzt bewusst dazwischen an – als operativer MaaS-Technologieanbieter.

Praxiserfahrung

Praxiserfahrung statt Konzeptpapier

Produktive Betriebe in über 50 Regionen. Algorithmen gegen reale Betriebsdaten optimiert – ein Qualitätsunterschied, der sich täglich bemerkbar macht.

DACH-native

DACH-native Kompetenz

Österreichische und deutsche Tarifstrukturen, Förderrichtlinien, VAO-Anbindung, GIP-kompatible Geodaten – implementierte Realität, nicht theoretisches Wissen.

Skalierbare Lizenzmodelle

Skalierbare Lizenzmodelle

MaaS-Projekte starten selten als Großsysteme. maas.maker-Lizenzen skalieren mit dem Betriebsumfang – echter Piloteinstieg ohne überdimensionierte Anfangsinvestition.

Schnelle Implementierung

Schnelle Implementierung

2 bis 4 Wochen statt 1-2 Jahre. Relevant für Förderfristen, politische Beschlüsse oder Regionen, die nicht ein Jahr auf die erste Buchung warten können.

Anwendungsszenarien für MaaS-orientierten Betrieb

Regionale MaaS-Plattform

Regionale MaaS-Plattform

Mehrere Bedarfsverkehre auf gemeinsamer Infrastruktur, einheitliche App unter Verbund-Marke, konsolidiertes Reporting an den Aufgabenträger.

DRT-Integration in MaaS-App

DRT-Integration in MaaS-App

Bestehende Verbund-App integriert maas.maker-Bedarfsverkehre über OpenAPI. Fahrgäste buchen die gesamte Reise in der bekannten App.

Employer MaaS

Employer MaaS

Unternehmenseigene Mobilitätsplattform mit On-Demand-Shuttles, ÖPNV-Anbindung und Corporate-Design-App. CO₂-Reporting inklusive.

Tourismusregion

Tourismusregion als MaaS-Destination

Lückenloses Mobilitätsangebot vom Anreisepunkt bis zur letzten Meter – bedarfsorientierte Shuttles, die sich an die tatsächliche Nachfrage anpassen.

Die technologische Infrastruktur

Hinter der maas.maker Plattform steht eine cloudbasierte, skalierbare Microservice-Architektur, betrieben auf der Anexia Cloud mit europäischer Datenhaltung. Die Zertifizierungen der Anexia Digital Engineering Group – ISO 27001, ISO 9001, ISO 14001 – gelten als technische Infrastrukturpartner.

Der Dispositionsalgorithmus wurde in Zusammenarbeit mit dem mathematischen Optimierungsspezialisten Hex Solutions weiterentwickelt, der innerhalb der Anexia-Gruppe unter anderem Projekte für die ÖBB-Holding realisiert. Für MaaS-Anbieter bedeutet das: ein Kern, der nach industriellen Qualitätsstandards entwickelt wird und von einem Team betreut wird, das die operative Realität des DACH-Mobilitätsmarkts aus erster Hand kennt.

FAQ

Häufige Fragen zu MaaS Anbietern

Mobility as a Service (MaaS) bündelt verschiedene Verkehrsmittel – Bahn, Bus, On-Demand-Shuttle, Carsharing, Bikesharing – unter einer digitalen Oberfläche. Statt für jedes Verkehrsmittel eine eigene App zu brauchen, plant, bucht und bezahlt der Fahrgast seine gesamte Reisekette in einer einzigen Transaktion.
DRT ist der Baustein, ohne den MaaS auf der letzten Meile scheitert. On-Demand-Bedarfsverkehre schließen die Lücke zwischen Haltestelle und Ziel – sie fahren nur bei Bedarf, bündeln Fahrten automatisch und passen Routen in Echtzeit an.
Über die vollständig dokumentierte REST-API nach OpenAPI-Spezifikation. Externe Plattformen können Verbindungsoptionen abfragen, Buchungen auslösen und Fahrtstatus abrufen. VAO-Anbindung und GTFS-konforme Datenbereitstellung sind bereits integriert.
Ja. Die mandantenfähige Architektur ermöglicht es, mehrere Bedarfsverkehre, Betreiber und Regionen unter einer gemeinsamen Infrastruktur zu vereinen. Fahrgäste nutzen eine einheitliche App mit einem einzigen Account über alle Betriebsgebiete hinweg.
REST-APIs nach OpenAPI 3.0, GTFS und GTFS-Realtime, OAuth 2.0 und JWT für Authentifizierung, SAML und OpenID Connect für externe Identity-Provider sowie VAO-API für die österreichische Verkehrsauskunft.
Große Enterprise-Anbieter sind für nationale Verbünde gebaut – Implementierungszeiten von 1-2 Jahren. maas.maker fokussiert auf den DRT-Layer, ist praxiserprobt in über 50 Regionen, implementierbar in 2-4 Wochen und skalierbar von der Einzelgemeinde bis zum regionalen Verbund.
OAuth 2.0 und JWT-Token-Infrastruktur. Ein Fahrgastkonto gilt über alle Betriebsgebiete. Externe Identity-Provider – Verbund-Login, behördliche Portale, Unternehmens-SSO – lassen sich über SAML oder OpenID Connect anbinden.
Gesamtkilometerleistung, Leerkilometeranteil, Besetzungsgrad, CO₂-Einsparung gegenüber PKW-Einzelfahrten und Elektrofahrzeuganteil. Exportierbar für Nachhaltigkeitsberichte, Förderanträge und MaaS-Wirkungsberichte.
Ja. Urbane On-Demand-Dienste, innerstädtische Bedarfsverkehre und Betriebsshuttles in Gewerbegebieten sind technisch abbildbar. Die Stärke liegt in Szenarien, wo algorithmisch optimierte Fahrtenbündelung den entscheidenden Vorteil bringt.
Strategisches Beratungsgespräch, technische Bedarfsanalyse, dann 2-4 Wochen bis zum produktiven Betrieb. Für komplexere Integrationsszenarien wird der Zeitrahmen im gemeinsamen Projektplan festgelegt. Kontakt: maasmaker@anexia.com oder +43-50-556.
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