Mikro-ÖV in Oberösterreich gefördert
Oberösterreich hat die strengsten Förderkriterien für Mikro-ÖV in Österreich. Besetzungsgrad, Parallelverbot, KlimaTicket-Pflicht – die maas.maker Plattform erfüllt alle Anforderungen des Förderleitfadens OÖ 2024 automatisch.
Für Mikro-ÖV-Projekte in Oberösterreich bietet die maas.maker Plattform eine bewährte Lösung. Informieren Sie sich über alle Fördermöglichkeiten in Österreich und sehen Sie sich unsere Praxisbeispiele aus anderen Bundesländern an.
Warum Oberösterreich beim Mikro-ÖV einen Sonderweg geht
Kein anderes Bundesland hat die Förderbedingungen für Bedarfsverkehre so präzise an Betriebseffizienz geknüpft wie Oberösterreich. Die Abgangsförderung ist seit 2024 einheitlich auf 33,3 Prozent des förderfähigen Abgangs festgesetzt, gedeckelt bei 20 Euro brutto pro Fahrgast. Neu eingeführte Systeme erhalten im ersten Betriebsjahr einen degressiven Fördersatz von 66,6 Prozent – ein deutlicher Anreiz für den Einstieg.
Der Besetzungsgrad ist keine Option, sondern Pflicht. Unter 1,2 Personen pro Fahrt im Jahresdurchschnitt entfällt die gesamte Förderung. Das Parallelverbot zum Linienverkehr schränkt den Betrieb zeitlich ein – innerhalb von 30 Minuten vor und nach einer bestehenden ÖV-Verbindung darf kein Mikro-ÖV auf derselben Relation fahren.
Das KlimaTicket muss anerkannt werden. Die Dokumentationspflicht ist umfassend – alle Fahrten müssen lückenlos erfasst und auf Anfrage vorgelegt werden können. Was das in der Praxis bedeutet: Mikro-ÖV in Oberösterreich ist ein Datenproblem, bevor es ein Mobilitätsproblem ist.
Unsere Plattform ist bereits in mehreren österreichischen Regionen im Einsatz. Erfahren Sie mehr über erfolgreiche Projekte wie den Rufbus Feldkirchen in Kärnten, den MaliBus im Liesertal oder den MikroBus SI in Villach. Auch in Oberösterreich bieten sich ähnliche Modelle für ländliche Gemeinden an.
Gemeindeübergreifend denken – der Trend in Oberösterreich
Während frühe Systeme oft einzelne Gemeinden bedienten, setzen neue Projekte zunehmend auf gemeindeübergreifende Kooperationen. Das RMOÖ – das Regionalmanagement Oberösterreich – begleitet Gemeinden in den Regionen Mühlviertel, Innviertel-Hausruck, Vöcklabruck-Gmunden, Steyr-Kirchdorf und Wels-Eferding beim Aufbau regionaler Verbünde.
Für gemeindeübergreifende Projekte braucht es eine Software, die mandantenfähig arbeitet – mehrere Betriebsgebiete in einer Plattform, ohne dass die einzelne Gemeinde ihre Autonomie über Tarife, Buchungszeiten und Fahrzeugflotten verliert. Die maas.maker Plattform ist genau so gebaut: gemeinsame Infrastruktur, reduzierte Lizenzkosten, volle Kontrolle pro Gemeinde.
Was die maas.maker Plattform für Mikro-ÖV in OÖ konkret leistet
Automatische Besetzungsgradoptimierung
Der Besetzungsgrad wird direkt durch die Qualität der Disposition beeinflusst. Der maas.maker Algorithmus bündelt Buchungen aktiv zu Sammelfahrten – unter Berücksichtigung der konfigurierten Umwegtoleranz. Je mehr Buchungen gebündelt werden,...
Lückenlose Fahrtenerfassung
Jede Fahrt wird vollständig erfasst – Abholzeit, Zielort, Fahrgastanzahl, Kilometer, Fahrzeugtypen, Zahlungsart. Das Reporting-Modul exportiert alle Kennzahlen für die Förderabrechnung: Besetzungsgrad, Abgang pro Fahrgast,...
KlimaTicket-Integration
Das KlimaTicket Österreich sowie regionale Varianten sind als konfigurierbare Tarifbedingung hinterlegt. Fahrgäste erhalten beim Buchungsvorgang automatisch den korrekten Preis. Der Anteil der KlimaTicket-Fahrten wird separat ausgewiesen.
Telefonische Buchung
Das integrierte Callcenter-Modul ermöglicht manuelle Buchungseingabe durch Disponenten – mit identischer Effizienz wie eine App-Buchung, weil alle Kanäle in derselben Dispositionslogik zusammenlaufen.
Förderleitfaden OÖ 2024 und maas.maker
Wer den Förderleitfaden gelesen hat, findet darin eine Anforderungsliste an eine gute Dispositionssoftware. Die maas.maker Plattform erfüllt jede einzelne Anforderung.
Besetzungsgrad dokumentieren
maas.maker erfasst das vollautomatisch – jede Fahrt wird mit Ist-Besetzung protokolliert und für Förderberichte exportiert.
Abgang pro Fahrgast berechnen
Direkt im Reporting-Modul abrufbar – Kosten pro Fahrgast, pro Fahrt und pro Kilometer auf Knopfdruck.
KlimaTicket integrieren
Technisch eingebaut – KlimaTicket-Inhaber werden automatisch erkannt und tariflich korrekt abgerechnet.
Keine Parallelfahrten
Als Buchungsregel hinterlegbar – der Algorithmus verhindert automatisch Fahrten parallel zum Linienverkehr.
Die maas.maker Plattform wurde für Gemeinden und Gemeindeverbände in Österreich entwickelt, die Mikro-ÖV unter realen Bedingungen betreiben wollen – wirtschaftlich, förderkonform und ohne unnötigen Verwaltungsaufwand.
Für wen die Mikro-ÖV Plattform in Oberösterreich besonders relevant ist
Vier Zielgruppen profitieren besonders von der maas.maker Plattform im Kontext der OÖ-Förderrichtlinien.
Gemeinden mit bestehendem AST/Rufbus
Manuelle Disposition optimiert den Besetzungsgrad strukturell schlechter als ein Algorithmus. Migration auf maas.maker in 2–4 Wochen.
Gemeindeverbände für regionales Netz
Mühlviertel, Innviertel-Hausruck, Salzkammergut – mandantenfähige Architektur ohne Souveränitätsverlust.
Neue Gemeinden
66,6 % Fördersatz im ersten Jahr – vorausgesetzt, das System erfüllt von Anfang an die Mindestanforderungen.
Betreiber mit niedrigem Besetzungsgrad
Unter 1,2 droht Förderverlust. Intelligenteres Ride-Pooling schlägt direkt auf den Besetzungsgrad durch.
Von der Idee zum laufenden Betrieb
Wer in Oberösterreich ein Mikro-ÖV-Projekt plant, hat mit dem RMOÖ einen starken institutionellen Partner für die konzeptionelle Phase. maas.maker ergänzt auf der technischen Seite.
Beratung & Demo
Persönliches Gespräch, Live-Demo der Plattform und Klärung aller Anforderungen.
Konfiguration
Betriebsgebiet, Haltepunkte, Tarife und Fahrzeugflotte werden eingerichtet.
White-Label-Branding
App und Buchungsplattform erhalten das Design Ihrer Gemeinde oder Region.
Schulung
Disponenten und Fahrer werden praxisnah in die Plattform eingeführt.
Testphase
Gemeinsamer Testbetrieb über mindestens 14 Tage mit Echtdaten.
Go-live
Produktivstart – Ihr Mikro-ÖV ist für Fahrgäste verfügbar.
Von der Beauftragung bis zum produktiven Betrieb vergehen in der Regel 2 bis 4 Wochen. Für Gemeinden, die den Förderantrag zeitgerecht einreichen wollen, planen wir die Einführung termingenau.
Häufige Fragen zu Mikro-ÖV in Oberösterreich
Über 80+ Funktionsbestandteile für Ihren Bedarfsverkehr
Von der Buchungsplattform über die intelligente Disposition bis zur Fahrer-App – entdecken Sie alle Module der maas.maker Plattform im Detail.
Buchungsplattform
White-Label Buchungsportal mit Online-Reservierung, Echtzeit-Verfügbarkeit und automatischen Bestätigungen.
Driver App
Native Fahrer-App mit Turn-by-Turn Navigation, Fahrgast-Übersicht und Echtzeit-Statusmeldungen.
Booking App
Fahrgast-App für iOS und Android mit Buchung, Live-Tracking, Push-Benachrichtigungen und Bezahlung.
Dispo-Plattform
Zentrale Dispositionsplattform mit automatischer Fahrzuweisung, Pooling-Algorithmus und Echtzeit-Dashboard.
Ride Pooling
Intelligentes Ride Pooling mit parametrierbarem Poolingfaktor, Sammelfahrten und Umwegoptimierung.
Fahrer Webansicht
Browser-basierte Fahreransicht ohne App-Installation – ideal für Aushilfsfahrer und Subunternehmer.
Call-Center
KI-gestütztes Call-Center mit Agentic AI, Chatbot-Integration und automatischer Fahrtenplanung.
Auswertungen
Umfassende Statistiken, KPI-Dashboards, Fahrtprotokolle und Export-Funktionen für Fördernachweise.
Kein Risiko. Voller Funktionsumfang. Überzeugen Sie sich selbst.
Sprechen Sie mit uns
Unser Team berät Sie gerne persönlich zu allen Fragen rund um die maas.maker Plattform, Fördermöglichkeiten und individuelle Anforderungen.
- +43-50-556
- maasmaker@anexia.com
- Mo–Fr, 09:00–17:00 Uhr
Feldkirchner Straße 140
9020 Klagenfurt am Wörthersee
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