Mikro-ÖV Oberösterreich – Regionales Mikro-ÖV-Netz mit Dashboard
Mikro-ÖV

Mikro-ÖV in Oberösterreich gefördert

Oberösterreich hat die strengsten Förderkriterien für Mikro-ÖV in Österreich. Besetzungsgrad, Parallelverbot, KlimaTicket-Pflicht – die maas.maker Plattform erfüllt alle Anforderungen des Förderleitfadens OÖ 2024 automatisch.

4. April 2026 Veröffentlicht
14 Min. Lesezeit Lesedauer
Mikro-ÖV Oberösterreich Förderung KlimaTicket Besetzungsgrad

Warum Oberösterreich beim Mikro-ÖV einen Sonderweg geht

Kein anderes Bundesland hat die Förderbedingungen für Bedarfsverkehre so präzise an Betriebseffizienz geknüpft wie Oberösterreich. Die Abgangsförderung ist seit 2024 einheitlich auf 33,3 Prozent des förderfähigen Abgangs festgesetzt, gedeckelt bei 20 Euro brutto pro Fahrgast. Neu eingeführte Systeme erhalten im ersten Betriebsjahr einen degressiven Fördersatz von 66,6 Prozent – ein deutlicher Anreiz für den Einstieg.

Der Besetzungsgrad ist keine Option, sondern Pflicht. Unter 1,2 Personen pro Fahrt im Jahresdurchschnitt entfällt die gesamte Förderung. Das Parallelverbot zum Linienverkehr schränkt den Betrieb zeitlich ein – innerhalb von 30 Minuten vor und nach einer bestehenden ÖV-Verbindung darf kein Mikro-ÖV auf derselben Relation fahren.

Das KlimaTicket muss anerkannt werden. Die Dokumentationspflicht ist umfassend – alle Fahrten müssen lückenlos erfasst und auf Anfrage vorgelegt werden können. Was das in der Praxis bedeutet: Mikro-ÖV in Oberösterreich ist ein Datenproblem, bevor es ein Mobilitätsproblem ist.

Gemeindeübergreifend denken – der Trend in Oberösterreich

Während frühe Systeme oft einzelne Gemeinden bedienten, setzen neue Projekte zunehmend auf gemeindeübergreifende Kooperationen. Das RMOÖ – das Regionalmanagement Oberösterreich – begleitet Gemeinden in den Regionen Mühlviertel, Innviertel-Hausruck, Vöcklabruck-Gmunden, Steyr-Kirchdorf und Wels-Eferding beim Aufbau regionaler Verbünde.

Für gemeindeübergreifende Projekte braucht es eine Software, die mandantenfähig arbeitet – mehrere Betriebsgebiete in einer Plattform, ohne dass die einzelne Gemeinde ihre Autonomie über Tarife, Buchungszeiten und Fahrzeugflotten verliert. Die maas.maker Plattform ist genau so gebaut: gemeinsame Infrastruktur, reduzierte Lizenzkosten, volle Kontrolle pro Gemeinde.

Was die maas.maker Plattform für Mikro-ÖV in OÖ konkret leistet

Automatische Besetzungsgradoptimierung

Automatische Besetzungsgradoptimierung

Der Besetzungsgrad wird direkt durch die Qualität der Disposition beeinflusst. Der maas.maker Algorithmus bündelt Buchungen aktiv zu Sammelfahrten – unter Berücksichtigung der konfigurierten Umwegtoleranz. Je mehr Buchungen gebündelt werden,...

Lückenlose Fahrtenerfassung

Lückenlose Fahrtenerfassung

Jede Fahrt wird vollständig erfasst – Abholzeit, Zielort, Fahrgastanzahl, Kilometer, Fahrzeugtypen, Zahlungsart. Das Reporting-Modul exportiert alle Kennzahlen für die Förderabrechnung: Besetzungsgrad, Abgang pro Fahrgast,...

KlimaTicket-Integration

KlimaTicket-Integration

Das KlimaTicket Österreich sowie regionale Varianten sind als konfigurierbare Tarifbedingung hinterlegt. Fahrgäste erhalten beim Buchungsvorgang automatisch den korrekten Preis. Der Anteil der KlimaTicket-Fahrten wird separat ausgewiesen.

Telefonische Buchung

Telefonische Buchung

Das integrierte Callcenter-Modul ermöglicht manuelle Buchungseingabe durch Disponenten – mit identischer Effizienz wie eine App-Buchung, weil alle Kanäle in derselben Dispositionslogik zusammenlaufen.

Förderleitfaden OÖ 2024 und maas.maker

Wer den Förderleitfaden gelesen hat, findet darin eine Anforderungsliste an eine gute Dispositionssoftware. Die maas.maker Plattform erfüllt jede einzelne Anforderung.

Besetzungsgrad

Besetzungsgrad dokumentieren

maas.maker erfasst das vollautomatisch – jede Fahrt wird mit Ist-Besetzung protokolliert und für Förderberichte exportiert.

Abgang pro Fahrgast

Abgang pro Fahrgast berechnen

Direkt im Reporting-Modul abrufbar – Kosten pro Fahrgast, pro Fahrt und pro Kilometer auf Knopfdruck.

KlimaTicket

KlimaTicket integrieren

Technisch eingebaut – KlimaTicket-Inhaber werden automatisch erkannt und tariflich korrekt abgerechnet.

Keine Parallelfahrten

Keine Parallelfahrten

Als Buchungsregel hinterlegbar – der Algorithmus verhindert automatisch Fahrten parallel zum Linienverkehr.

Die maas.maker Plattform wurde für Gemeinden und Gemeindeverbände in Österreich entwickelt, die Mikro-ÖV unter realen Bedingungen betreiben wollen – wirtschaftlich, förderkonform und ohne unnötigen Verwaltungsaufwand.

Für wen die Mikro-ÖV Plattform in Oberösterreich besonders relevant ist

Vier Zielgruppen profitieren besonders von der maas.maker Plattform im Kontext der OÖ-Förderrichtlinien.

AST/Rufbus

Gemeinden mit bestehendem AST/Rufbus

Manuelle Disposition optimiert den Besetzungsgrad strukturell schlechter als ein Algorithmus. Migration auf maas.maker in 2–4 Wochen.

Regionales Netz

Gemeindeverbände für regionales Netz

Mühlviertel, Innviertel-Hausruck, Salzkammergut – mandantenfähige Architektur ohne Souveränitätsverlust.

Neue Gemeinden

Neue Gemeinden

66,6 % Fördersatz im ersten Jahr – vorausgesetzt, das System erfüllt von Anfang an die Mindestanforderungen.

Besetzungsgrad

Betreiber mit niedrigem Besetzungsgrad

Unter 1,2 droht Förderverlust. Intelligenteres Ride-Pooling schlägt direkt auf den Besetzungsgrad durch.

Von der Idee zum laufenden Betrieb

Wer in Oberösterreich ein Mikro-ÖV-Projekt plant, hat mit dem RMOÖ einen starken institutionellen Partner für die konzeptionelle Phase. maas.maker ergänzt auf der technischen Seite.

1

Beratung & Demo

Persönliches Gespräch, Live-Demo der Plattform und Klärung aller Anforderungen.

2

Konfiguration

Betriebsgebiet, Haltepunkte, Tarife und Fahrzeugflotte werden eingerichtet.

3

White-Label-Branding

App und Buchungsplattform erhalten das Design Ihrer Gemeinde oder Region.

4

Schulung

Disponenten und Fahrer werden praxisnah in die Plattform eingeführt.

5

Testphase

Gemeinsamer Testbetrieb über mindestens 14 Tage mit Echtdaten.

Go-live

Produktivstart – Ihr Mikro-ÖV ist für Fahrgäste verfügbar.

Von der Beauftragung bis zum produktiven Betrieb vergehen in der Regel 2 bis 4 Wochen. Für Gemeinden, die den Förderantrag zeitgerecht einreichen wollen, planen wir die Einführung termingenau.

FAQ

Häufige Fragen zu Mikro-ÖV in Oberösterreich

Das Land OÖ definiert Mikro-ÖV als bedarfsorientierte Verkehre mit Voranmeldung – Anrufsammeltaxis, Rufbusse oder ähnliche Angebote –, die im ländlichen Raum den Linienverkehr zeitlich und räumlich ergänzen. Gefördert werden Systeme mit Besetzungsgrad ≥ 1,2, KlimaTicket-Anerkennung und lückenloser Dokumentation. Der Förderleitfaden gilt seit 1. Jänner 2024.
Neue Systeme: 66,6 % im ersten Jahr (degressiv). Bestehende: 33,3 %. Gedeckelt bei 20 € brutto je Fahrgast. Bonus: +10 % bei Besetzungsgrad über 1,5, +10 % bei über 50 % Elektroanteil. Unter 1,2 Besetzungsgrad entfällt die gesamte Förderung.
Die maas.maker Dispositionssoftware analysiert alle Buchungsanfragen in Echtzeit und berechnet automatisch, welche Fahrten kombiniert werden können – unter Berücksichtigung der Umwegtoleranz. Das Ergebnis ist ein strukturell höherer Besetzungsgrad als bei manueller Disposition.
Innerhalb von 30 Minuten vor und nach einer bestehenden ÖV-Verbindung darf kein Mikro-ÖV auf derselben Relation fahren. In maas.maker als Buchungsregel konfigurierbar – die Buchungsmaske informiert Fahrgäste automatisch über die nächste verfügbare Option.
Ja, als Standardfunktion. KlimaTicket Österreich und regionale Varianten werden als Tarifbedingung hinterlegt. Fahrgäste erhalten automatisch den korrekten Preis. Der Anteil der KlimaTicket-Fahrten wird separat ausgewiesen.
Gesamtfahrtenanzahl, Besetzungsgrad im Jahresdurchschnitt, Abgang je Fahrgast, Elektrofahrzeuganteil und KlimaTicket-Dokumentation. Das maas.maker Reporting-Modul aggregiert alle Kennzahlen automatisch und exportiert sie als Excel oder CSV.
Ja, und das ist in Oberösterreich ausdrücklich erwünscht. Die mandantenfähige Architektur ermöglicht gemeinsame Infrastruktur bei voller Autonomie über Tarife, Branding und Reporting pro Gemeinde. Das Reporting kann separat oder konsolidiert abgerufen werden.
Das RMOÖ unterstützt auf der konzeptionellen Ebene – von der Idee bis zur Förderabwicklung. maas.maker ergänzt auf der technischen Ebene. Beide Unterstützungsebenen bauen aufeinander auf. Wir empfehlen, die Demo-Phase parallel zur finalen Konzeptphase zu starten.
2 bis 4 Wochen von der Auftragserteilung bis zum produktiven Betrieb. Inklusive Konfiguration, App-Bereitstellung für iOS und Android, Schulung und begleiteter Testphase von mindestens 14 Tagen.
In fast allen Fällen ja. Manuelle Disposition optimiert nach dem Prinzip des nächsten freien Fahrzeugs – systematisches Ride-Pooling findet kaum statt. maas.maker wertet alle Buchungen simultan aus und bildet automatisch Sammelfahrten. Das verbessert den Besetzungsgrad strukturell und sichert die Förderposition. Umstellung in 2–4 Wochen.
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Unser Team berät Sie gerne persönlich zu allen Fragen rund um die maas.maker Plattform, Fördermöglichkeiten und individuelle Anforderungen.

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