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Mikro-ÖV Software
Die maas.maker Mikro-ÖV Software digitalisiert den gesamten Prozess von der Fahrtenbuchung über die intelligente Routenoptimierung bis zur transparenten Abrechnung, ab. Egal ob Sie Rufbusse, On-Demand-Shuttles, Anrufsammeltaxis oder andere flexible Verkehrsformen betreiben oder einführen möchten.
Die maas.maker Plattform bietet Ihnen die technologische Basis für einen modernen, datengetriebenen Mikro-ÖV.
Die Software wurde speziell für die Anforderungen des österreichischen Marktes, einem der komplexesten Mobilitätsmärkte in Europa entwickelt und berücksichtigt lokale Gegebenheiten wie Tarifintegration, Förderrichtlinien und die besonderen Herausforderungen ländlicher Mobilität. Von der ersten Pilotphase bis zum Regelbetrieb begleiten wir Sie mit erprobten Lösungen und persönlicher Beratung. Sie können die maas.maker Mikro-ÖV Software innerhalb Österreichs in jedem Bundesland einsetzen und dank der Mehrsprachenfähigkeit auch über die Grenzen Österreichs hinaus.
Die maas.maker Plattform wurde auf Mikro-ÖV Bedürfnisse des gesamten Alpenraums und darüber hinaus abgestimmt. Die extremen Anforderungen österreichischer Bergregionen – steile Täler, wetterbedingte Herausforderungen, zerstreute Siedlungen und schwache ÖPNV-Anbindung – haben unsere Software besonders robust und flexibel gemacht.
Diese umfassende Expertise steht Bedarfsverkehr Regionen in Bayern und Deutschland allgemein, der Schweiz, Slowenien und der gesamten EU zur Verfügung. Die Plattform unterstützt mehrsprachigen Betrieb und berücksichtigt die spezifischen Anforderungen regionaler Verkehrsverbünde – von der Integration lokaler Tarifsysteme über die Anbindung an Schweizer ÖV-Standards bis zu slowenischen Mobilitätskonzepten. maasmaker versteht die lokalen Herausforderungen ländlicher Mobilität und bietet praxiserprobte Lösungen für periphere Regionen und Tourismusgebiete.
Das Land Kärnten unterstützt durch die Mikro-ÖV Förderung bedarfsorientierte Verkehrssysteme, die den öffentlichen Nahverkehr in ländlichen Regionen ergänzen. Ein zentraler Bestandteil dieser Förderung ist die Unterstützung von Softwarelösungen, die den Betrieb, die Planung und die Verwaltung von Mikro-Öffentlichen Verkehrssystemen (Mikro-ÖV) wie Rufbussen oder Sammeltaxis effizienter gestalten.
Die Mikro-ÖV Förderung des Landes Kärnten umfasst verschiedene Bereiche, die für den Einsatz von Mikro-ÖV Software relevant sind. Im Rahmen einer Investitionsförderung können Kosten für die Anschaffung von Softwarelösungen, die für Buchungsplattformen, Fahrgastinformationen oder Flottenmanagement benötigt werden, bezuschusst werden. Dazu gehören digitale Systeme, die eine bedarfsorientierte Steuerung des Mikro-ÖV ermöglichen, wie etwa die maas.maker Plattform zur Buchung und Koordination von Fahrten. Die Förderung deckt anteilige Kosten für die Entwicklung oder den Erwerb ab, sofern diese den Anforderungen an einen nachhaltigen und öffentlich zugänglichen Verkehrsbetrieb entsprechen. Dies ist bei der maas.maker Plattform bzw. Mikro-ÖV Software der Fall.
Die Förderung für Software im Rahmen der Mikro-ÖV-Förderung des Landes Kärnten (z. B. Buchungsplattformen, Dispositionssoftware oder digitale Systeme für bedarfsorientierten Verkehr) wird nicht separat ausgewiesen, sondern fällt unter die allgemeinen Kategorien der Investitions-, Betriebs- und Planungsförderung.
Betriebsförderung:
Bis zu 100 % der förderbaren Kosten, maximal 30.000 € pro Jahr. Dies umfasst laufende Kosten wie Lizenzgebühren oder Wartung von Software, sofern sie dem Betrieb von Mikro-ÖV-Systemen dienen. Für neue Systeme sind die ersten 30.000 € ebenfalls zu 100 % förderbar; darüber hinaus sinkt der Fördersatz (z. B. bei 50.000 € Gesamtkosten: 92–96 %, Eigenanteil 4–8 %).
Planungsförderung:
(z. B. Konzepterstellung für Software: 50 % der Kosten, maximal 7.000 € pro Projekt. Bei Beteiligung mehrerer Gemeinden erhöht sich der Betrag um 2.500 € pro zusätzlicher Gemeinde, bis zu einem Gesamtmaximum von 12.000 €.
Investitionsförderung: Spezifische maximale Beträge für Softwareanschaffungen (z. B. Entwicklung oder Erwerb) werden nicht explizit genannt, fallen aber unter die Co-Finanzierungsrichtlinie mit anteiliger Übernahme der Kosten. Es wird auf eine einheitliche Förderrichtlinie verwiesen, die zeitlich und inhaltlich gestaffelte Beiträge vorsieht – genaue Euro-Limits sind hier nicht detailliert.
Quelle: https://www.ktn.gv.at/Service/Formulare-und-Leistungen/VT-L84?search=micro+%C3%B6v
Die Inbetriebnahme der maas.maker Software für Mikro-Öffentlichen Verkehr (Mikro-ÖV) – eine Mobility-as-a-Service (MaaS)-Plattform für bedarfsorientierte Verkehrsangebote wie Rufbusse oder Sammeltaxis – ist so konzipiert, dass sie schnell und effizient abläuft. Ab Beauftragung und Übergabe der benötigten Daten für die Konfiguration (z. B. Haltepunkte, Fahrer- und Disponentendaten, Fahrzeuge, Call-Center Mitrabeiter) dauert das vollständige Aufsetzen der Plattform maximal 7 Werktage.
Was wird in diesen 7 Werktagen umgesetzt?
Die maas.maker Plattform wird schlüsselfertig eingerichtet und an die lokalen Bedürfnisse der Betrieber-Region angepasst. Die Kernkomponenten umfassen:
Verwaltungsbereich: Zentrale Oberfläche für die Administration, inklusive Benutzerverwaltung, Disposition und Systemüberwachung.
Fahrer-App:
Mobile Anwendung für Fahrer, mit Echtzeit-Navigation, Auftragszuweisung und Routenoptimierung.
Anlegen der Fahrer: Registrierung und Profilierung aller Fahrer mit Zugriffsrechten und Gerätezuordnung.
Einspielen der Haltepunkte: Import und aller relevanten Haltepunkte basierend auf Ihren Daten.
Dienstpläne:
Dienst- und Einsatzpläne für fahrer und Fahrzeuge zum Start des Mikro-ÖV Betriebes unter Berücksichtigung von Rufbussen, Flächenverkehr und Linienverkehr.
Callcenter:
Anlage von Call-Center MitarbeiterInnen sowie Vorbereitung der Verbindungsabfrage.
White-Label-Branding: Anpassung der Oberfläche an Ihre Marke (z. B. Logo, Farben und Texte).
Buchungs-App-Einrichtung für Android und iOS: Bereitstellung der Endnutzer-App in beiden Stores
Schulung der Oberflächen:
Schulungen zur Oberfläche im Verwaltungsbereich, Benutzeranlage, der Fahrer-App und Buchungsmasken für mobile Endgeräte und Desktop.
Im Anschluss ist die maas.maker Plattform grundsätzlich betriebsbereiet.
Aufgrund von regionsspezifischen Feinheiten empfehlen wir unbedingt eine gemeinsame Testphase vor einem öffentlichen Livebetrieb von mindestens 14 Tagen, in welcher wir Sie persönlich begleiten und Ihre Herausfordeurngen im Alltag eingehen und Feinjustierungen auf Basis Ihrer Anforderungen vornehmen.
Selbstverständlich erhalten Sie gerne eine kostenlose und persönliche Demo zur maas.maker Mikro-ÖV Software. Im Rahmen eines Online-Meetings zeigen wir Ihnen die grundlegenden Funktionen der maas.maker Plattform und gehen spezifisch auf Ihre Fragestellungen ein.
Diese Vorführung dauert etwa 45 bis 60 Minuten und zeigt die Kernfunktionen der Plattform in einer realen Anwendungsumgebung: die Buchungsmaske und -App für Endnutzer (verfügbar für Android und iOS), die Fahrer-App mit Echtzeit-Navigation und Auftragszuweisung, die Disponenten-Tools zur manuellen oder automatischen Steuerung und den Verwaltungsbereich für die Systemadministration.
Entscheiden Sie sich nach für eine Beauftragung, kann die Ersteinrichtung konfigurierten Plattform beginnen. Nach Übergabe der Einrichtung startet eine 30-tägige Testphase, in der keine monatlichen Gebühren anfallen. In dieser Zeit können Sie die Plattform in Ihrem realen Betrieb testen, um sicherzustellen, dass sie Ihre Anforderungen erfüllt. Für die Inbetriebnahme fällt eine einmalige Einrichtungsgebühr an (Höhe abhängig vom Projektumfang, Details auf Anfrage), die zur Deckung der Konfigurationsaufwände dient und bei einer Stornierung nach der Testphase nicht rückerstattet wird.
Sollten Sie nach den 30 Tagen entscheiden, nicht in den Live-Betrieb zu gehen, wird der Auftrag kostenfrei storniert, und es entstehen keine monatlichen Gebühren. Bei Fortsetzung beginnt eine Mindestvertragslaufzeit von 12 Monaten, die danach monatlich kündbar ist. Diese Struktur bietet maximale Flexibilität und minimiert Ihr Risiko
Die maas.maker Plattform bietet eine Mobility-as-a-Service-Lösung für bedarfsorientierte Verkehrsangebote wie Rufbusse oder Sammeltaxis. Die Kosten setzen sich aus einer einmaligen Ersteinrichtungsgebühr und monatlichen Betriebskosten zusammen. Diese Kosten sind gemäß den Richtlinien der Mikro-ÖV-Strategie des Landes Kärnten IM ERSTEN JAHR förderfähig.
Ersteinrichtung
Eine pauschale Gebühr von 4.990 € pro Region deckt die vollständige Konfiguration ab, einschließlich:
- Tarife Verkehrsverbunds
- Import von Haltepunkten
- Einrichtung der Fahrer- und Buchungs-Apps (Android/iOS)
- White-Label-Branding (z. B. Logo, Farbschema)
- Verwaltungsoberfläche
Die Einrichtung ist innerhalb von maximal 7 Werktagen ab Beauftragung und Datenübergabe abgeschlossen und förderfähig über die Investitionsförderung im Rahmen der Mikro-ÖV Strategie des Landes Kärnten
Monatliche Betriebskosten
Die monatlichen Kosten umfassen Cloud-Service, Updates und Support und richten sich nach drei Paketstufen (Mindestlaufzeit 12 Monate), exkl. Mwst.:
- Start-Paket
999 € / Monat - Standard-Paket 1.799 € / Monat
- Premium-Paket: 2.499 € / Monat
Förderung: Bis zu 100 % der Betriebskosten (max. 30.000 €/im ersten Jahr).
Zusätzliche monatliche Kosten
Bei Überschreitung der Paketkontingente oder für Erweiterungen fallen Zusatzkosten an.
Test- und Demo-Optionen
Um die Plattform risikofrei zu testen, bieten wir:
- Eine kostenlose geführte Demo (45–60 Minuten per Videokonferenz)
- Eine 30-tägige Testphase nach Einrichtung ohne monatliche Gebühren
Bei Stornierung nach 30 Tagen fällt nur die nicht rückerstattbare Ersteinrichtungsgebühr an. Danach beginnt eine 12-monatige Mindestlaufzeit. Im Anschluss ist die maas.maker Plattform monatlich kündbar.
Zur umfangreiche Funktionsliste und Kostenaufstellung der Mikro-ÖV Software
Die Mindestvertragslaufzeit beträgt 12 Monate. Im Anschluss können Sie flexibel monatlich kündigen.
Die maas.maker Mikro-ÖV-Software wurde als universelle Plattform konzipiert, die sämtliche Formen des bedarfsorientierten Verkehrs nahtlos unterstützt und intelligent miteinander kombiniert. Der klassische bedarfsorientierte Verkehr, bei dem Fahrgäste individuelle Fahrtwünsche anmelden und das System diese zu effizienten Routen bündelt, bildet das Herzstück der Software. Gleichzeitig fungiert die Plattform als perfekte Lösung für Mikro-ÖV-Zubringerverkehre, die gezielt Lücken im ÖPNV-Netz schließen und Fahrgäste zu Bahnhöfen, Bushaltestellen oder Mobilitätsknoten bringen. Die traditionelle Rufbusfunktion ist vollständig in der Software implementiert und bietet alle bewährten Features dieser Betriebsform. Fahrgäste können Fahrten zu definierten Haltestellen und Abfahrtszeiten buchen, wobei der Bus nur bei tatsächlichem Bedarf fährt. Dies reduziert Leerfahrten und optimiert die Wirtschaftlichkeit in schwach nachgefragten Gebieten oder Tageszeiten. Das klassische Sammeltaxi im Flächenverkehr wird ebenfalls umfassend unterstützt - mehrere Fahrgäste mit ähnlichen Routen werden intelligent gebündelt, wodurch sich alle Beteiligten die Fahrtkosten teilen. Die Software berechnet dabei faire Preisaufteilungen basierend auf den tatsächlich gefahrenen Kilometern jedes Fahrgasts. Der reguläre Linienbetrieb mit festen Routen und Fahrplänen rundet das Portfolio ab und kann parallel zu den flexiblen Diensten auf derselben Plattform verwaltet werden.
Ein besonderes Augenmerk legt die maas.maker Software auf die realistische Integration von Fußwegen in die Routenplanung.
Ein einzelnes Fahrzeug kann seinen Betriebsmodus mehrfach täglich wechseln und dabei stets optimal eingesetzt werden. Morgens operiert es beispielsweise als klassischer Schulbus auf festen Routen, wird anschließend zum Rufbus und bietet im Anschluss flexiblen Flächenverkehr für. Diese Übergänge erfolgen nahtlos und werden von der maas.maker Mikro-ÖV Software automatisch laut vom Disponenten festgelgten Dienstplänen orchestriert, ohne dass manuelle Eingriffe notwendig sind.
Der Weg zur Einführung eines Mikro-ÖV-Systems beginnt typischerweise mit einer Interessensbekundung beim zuständigen Verkehrsverbund. In Kärnten ist dies der Verkehrsverbund Kärnten (VKG), der als zentrale Koordinationsstelle für alle öffentlichen Verkehre fungiert. Der erste Schritt ist die Kontaktaufnahme mit der Abteilung für Regionalverkehr, wo Sie Ihr Vorhaben präsentieren und erste Rahmenbedingungen klären. Der Verkehrsverbund prüft, ob Ihr geplantes Mikro-ÖV-Angebot in die Gesamtstrategie passt und keine bestehenden Linienverkehre konkurrenziert. Parallel dazu sollten Sie Kontakt mit dem Amt der Kärntner Landesregieurng - Abteilung 7 aufnehmen, die über Förderungen entscheidet.
Wichtig ist auch dass Sie die Zustimmung der Gemeindevertreter der geünschten Mikro-ÖV Region nachweisen bzw. gemeinsam eine Interessenbekundung darlegen. Die formale Bewerbung erfordert ein ausgearbeitetes Betriebskonzept, das Sie mit Unterstützung unserer internen und externen Experten erstellen können. Dieses muss das Bediengebiet definieren, Betriebszeiten festlegen, Tarifintegration darstellen und eine Wirtschaftlichkeitsberechnung enthalten.
Ergänzen Sie dazu die Leistungsbeschreibung der maas.maker Mikro-ÖV Software, die wir Ihnen gerne kompakt zur Verfügung stellen. Die maas.maker Mikro-ÖV Software ist zum Beispiel beim VKG bereits bekannt.
Der Weg zur Einführung eines Mikro-ÖV-Systems beginnt typischerweise mit einer Interessensbekundung beim zuständigen Verkehrsverbund. In Kärnten ist dies der Verkehrsverbund Kärnten (VKG), der als zentrale Koordinationsstelle für alle öffentlichen Verkehre fungiert. Der erste Schritt ist die Kontaktaufnahme mit der Abteilung für Regionalverkehr, wo Sie Ihr Vorhaben präsentieren und erste Rahmenbedingungen klären. Der Verkehrsverbund prüft, ob Ihr geplantes Mikro-ÖV-Angebot in die Gesamtstrategie passt und keine bestehenden Linienverkehre konkurrenziert. Parallel dazu sollten Sie Kontakt mit dem Amt der Kärntner Landesregieurng - Abteilung 7 aufnehmen, die über Förderungen entscheidet.
Wichtig ist auch dass Sie die Zustimmung der Gemeindevertreter der geünschten Mikro-ÖV Region nachweisen bzw. gemeinsam eine Interessenbekundung darlegen. Die formale Bewerbung erfordert ein ausgearbeitetes Betriebskonzept, das Sie mit Unterstützung unserer internen und externen Experten erstellen können. Dieses muss das Bediengebiet definieren, Betriebszeiten festlegen, Tarifintegration darstellen und eine Wirtschaftlichkeitsberechnung enthalten.
Ergänzen Sie dazu die Leistungsbeschreibung der maas.maker Mikro-ÖV Software, die wir Ihnen gerne kompakt zur Verfügung stellen. Die maas.maker Mikro-ÖV Software ist zum Beispiel beim VKG bereits bekannt.
Mikro-ÖV Software Admin
Der Verwaltungsbereich der maas.maker Mikro-ÖV-Software ist das operative Herzstück Ihres bedarfsorientierten Verkehrssystems. Hier laufen alle Fäden zusammen – von der Disposition über die Fahrgastverwaltung bis zur strategischen Auswertung.
Als webbasierte Plattform ermöglicht der Verwaltungsbereich Ihren Mitarbeitern den sicheren Zugriff von jedem Arbeitsplatz aus, ohne lokale Softwareinstallationen oder spezielle Hardware. Die intuitive Benutzeroberfläche wurde speziell für die Anforderungen im Mikro-ÖV entwickelt und vereint Professionalität mit einfacher Bedienbarkeit.
Disponenten schätzen besonders die Echtzeitübersicht über alle laufenden Fahrten, die Erstellung betriebsmodellübergreifender flexibler Dienst- und Einsatzpläne sowie die intelligente Unterstützung bei der Fahrzeugzuweisung. Call-Center-Mitarbeiter profitieren von der schnellen Buchungsabwicklung und der übersichtlichen Fahrgastverwaltung. Administratoren nutzen die umfangreichen Konfigurationsmöglichkeiten, um das System perfekt an lokale Gegebenheiten anzupassen. Das durchdachte Berechtigungssystem stellt dabei sicher, dass jeder Nutzer genau die Funktionen sieht und bedienen kann, die für seine Rolle relevant sind.
Nein, die Verwaltungsoberfläche der maas.maker Mikro-ÖV Software ist plattformunabhängig und läuft in jedem modernen Webbrowser. Egal ob Sie Windows, macOS, Linux oder sogar Chrome OS verwenden - Sie benötigen lediglich einen aktuellen Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge. Diese browserbasierte Architektur eliminiert Kompatibilitätsprobleme und aufwändige Installationsprozesse. Updates werden zentral auf dem Server durchgeführt und stehen allen Nutzern sofort zur Verfügung, ohne dass lokale Software aktualisiert werden muss. Die responsive Weboberfläche passt sich automatisch an verschiedene Bildschirmgrößen an und funktioniert sowohl auf Desktop-PCs als auch auf Laptops optimal.
Ja, für den Zugriff auf die cloud-basierte Verwaltungsoberfläche ist eine Internetverbindung erforderlich. Die garantierte Verfügbarkeit von 99,5% bezieht sich auf die Serververfügbarkeit.
Die maas.maker Mikro-ÖV Software arbeitet mit einem differenzierten Rollenkonzept, das vier Hauptbenutzerrollen umfasst. Administratoren haben vollständigen Zugriff und können alle Einstellungen vornehmen, neue Benutzer anlegen, Berechtigungen verwalten und Konfigurationen durchführen.
Disponenten verfügen über umfassende operative Rechte zur Verwaltung des täglichen Betriebs. Sie können Fahrzeuge und Fahrer verwalten, Dienstpläne erstellen, Buchungen bearbeiten und haben Zugriff auf alle Dispositionsfunktionen.
Call-Center-Mitarbeiter haben eingeschränkte Rechte, die auf kundennahe Tätigkeiten fokussiert sind. Sie können Buchungsanfragen bearbeiten, neue Fahrgäste anlegen, bestehende Kundendaten verwalten, bestehende Verbindungen abfragen und telefonische Buchungen durchführen.
Fahrer nutzen primär die maas.maker Driver-App oder eine vereinfachte Desktop-Ansicht, um ihre zugewiesenen Fahrten einzusehen, Status-Updates zu melden und mit der Disposition zu kommunizieren.
Das Berechtigungssystem ist flexibel erweiterbar, sodass bei Bedarf auch Zwischenrollen oder spezielle Berechtigungsprofile angelegt werden können.
Ja, die Fahrzeugverwaltung der maas.maker Mikro-ÖV Software ermöglicht die detaillierte Anlage und Verwaltung Ihrer gesamten Flotte. Für jedes Fahrzeug können Sie umfangreiche Stammdaten hinterlegen: Fahrzeugname, Kennzeichen, Typ (PKW, Kleinbus, Bus), maximale Sitzplatzkapazität und Verfügbarkeit.
Besonders wichtig für einen inklusiven Mikro-ÖV ist die Möglichkeit, spezielle Ausstattungen zu dokumentieren - Rollstuhlplätze oder Kindersitzvorrichtungen, Fahrradträger oder Gepäckstücke für größere Transporte.
Die Kapazitätsverwaltung arbeitet dynamisch und berücksichtigt verschiedene Szenarien. Ein Fahrzeug mit sechs Sitzplätzen und einem Rollstuhlplatz kann flexibel eingesetzt werden - entweder für sechs normale Fahrgäste oder für zwei Fahrgäste plus einen Rollstuhlfahrer (je nach Kontingentverteilung) mit Begleitperson. Die Software prüft bei jeder Buchung automatisch die verfügbaren Kapazitäten und verhindert Überbuchungen.
Die Dienstplanverwaltung ist eines der Kernmodule des Verwaltungsbereichs der maas.maker Mikro-ÖV Software und ermöglicht die präzise Planung Ihrer Ressourcen. Sie können detaillierte Einsatzpläne für Fahrer und Fahrzeuge erstellen, die sich an Ihren betrieblichen Anforderungen orientieren. Dabei lassen sich wiederkehrende Wochenpläne definieren, die automatisch fortgeschrieben werden, oder individuelle Tagespläne für besondere Ereignisse anlegen. Jeder Dienstplan kann spezifischen Betriebsarten zugeordnet werden - ein Fahrer kann zum Beispiel morgens für den Linienverkehr eingeplant sein, nachmittags für den Rufbus und abends für den Flächenverkehr. Die Software stellt sicher, dass nur verfügbare Ressourcen für Buchungen berücksichtigt werden. Es lassen sich auch unterschiedliche Modelle überlappen um starke Leerzeiten zu vermeiden.
Android und iOS App für Fahrer
Die maas.maker Fahrer App ist das unverzichtbare Bindeglied zwischen Disposition und Fahrzeug. Als mobiler Arbeitsplatz begleitet sie Fahrer durch den gesamten Arbeitstag und macht aus dem Smartphone oder Tablet ein professionelles Werkzeug für den modernen Mikro-ÖV. Die App wurde speziell für die Anforderungen im Fahrdienst entwickelt. Robust, zuverlässig und so intuitiv, dass selbst technikferne Fahrer nach kürzester Einweisung produktiv arbeiten können.
Die Anmeldung in der maas.maker Fahrer App erfolgt besonders einfach und sicher über einen QR-Code-Scan. Als Fahrer erhalten Sie von Ihrem Disponenten oder Administrator einen personalisierten QR-Code, der alle notwendigen Zugangsdaten verschlüsselt enthält. Beim ersten Start der App wählen Sie die Option "Mit QR-Code anmelden" und scannen den bereitgestellten Code mit der Kamera Ihres Smartphones. Die App richtet sich automatisch ein und verbindet sich mit dem richtigen maas.maker-System Ihres Betreibers. Diese Methode eliminiert Tippfehler bei der Eingabe von Serveradressen oder Benutzernamen und macht die Ersteinrichtung auch für weniger technikaffine Fahrer kinderleicht.
Nach der initialen QR-Code-Anmeldung bleiben Sie dauerhaft eingeloggt, solange Sie dies wünschen. Bei Bedarf können Sie sich manuell abmelden und mit einem anderen QR-Code bei einem anderen Betreiber anmelden - praktisch für Fahrer, die für mehrere Unternehmen tätig sind. Die QR-Codes können vom Administrator jederzeit erneuert oder deaktiviert werden, was die Sicherheit erhöht. Falls die Kamera nicht funktioniert, besteht alternativ die Möglichkeit zur manuellen Eingabe der Zugangsdaten.
Sobald eine Buchung erfolgt ist die vom Dispositionskern der maas.maker Plattform gemäß der verfügbarkeit, einem fahrzeug und fahrer zugewiesen wurde, erhalten Sie sofort eine Push-Benachrichtigung auf Ihr Smartphone - auch wenn die App im Hintergrund läuft oder Ihr Gerät gesperrt ist.
Zusätzlich ertönt ein deutlich hörbares Audiosignal, das Sie auch im lauten Fahrzeugumfeld nicht überhören können. Die Kombination aus visuellem und akustischem Signal garantiert, dass Sie neue Mikro-ÖV Buhcungen immer rechtzeitig wahrnehmen.
Die Push-Benachrichtigungen zeigen bereits in der Vorschau, das eine Buchung verfügbar ist. Mit einem Tap auf die Benachrichtigung öffnet sich direkt die Detailansicht der Buchung in der App. Falls Sie eine Benachrichtigung verpassen sollten, werden neue, noch nicht bestätigte Buchungen in der App prominent angezeigt.
Die Fahrzeugzuweisung erfolgt zentral durch den Disponenten und wird automatisch an die Fahrer App übertragen. Nach dem Login sieht man sofort, welches Fahrzeug oder welche Fahrzeuge für die aktuelle Schicht zugewiesen wurden.Diese Zuweisung erfolgt in Echtzeit - wenn der Disponent Ihnen während der Schicht ein anderes Fahrzeug zuweist, aktualisiert sich die App automatisch. Sie müssen keine manuellen Einstellungen vornehmen oder Fahrzeuge auswählen.
Die Buchungsübersicht in der maas.maker Fahrer App ist chronologisch aufgebaut und bietet Ihnen einen klaren Überblick über alle anstehenden, laufenden und abgeschlossenen Fahrten. Neue Buchungen erscheinen automatisch in der Liste, sortiert nach Abholzeit.Die App ermöglicht auch das Einsehen vergangener Buchungen, was für die Nachvollziehbarkeit und eventuelle Rückfragen wichtig ist. Jede Buchung beeinhaltet die mit den wichtigsten Informationen auf einen Blick: Uhrzeit, Personenanzahl, Haltepunktnummer und eventuelle Besonderheiten wie Rollstuhl, Kindersitze oder Gepäck. Farbliche Markierungen zeigen den Status. Die maas.maker Fahrer App für mikro-ÖV ermöglicht auch das Einsehen vergangener Buchungen, was für die Nachvollziehbarkeit und eventuelle Rückfragen wichtig ist.
Mit einfachen Tap-Gesten können Sie jeden wichtigen Schritt dokumentieren. Beim Erreichen des Abholorts markiert man"Am Abholort angekommen", wodurch der Fahrgast automatisch benachrichtigt wird. Wenn der Fahrgast einsteigt, setzt man den Status auf "Eingestiegen" - bei mehreren Fahrgästen kann man dies für jede Person einzeln bestätigen. Dies ist wichtig für die genaue Abrechnung und Statistik. Während der Fahrt läuft der Status "Unterwegs", und die Disposition kann die Position in Echtzeit verfolgen.
Am Zielort angekommen, markieren Sie jeden Fahrgast einzeln als "Ausgestiegen", was die erfolgreiche Beförderung dokumentiert. Besonders wichtig ist die No-Show-Funktion: Wenn ein Fahrgast nicht erscheint, können Sie dies nach der vereinbarten Wartezeit als "No-Show" markieren. Die App fordert dann eine kurze Begründung (nicht angetroffen, Buchung vergessen, bereits anderweitig gefahren), die für die Abrechnung relevant ist. Alle Statusänderungen werden mit Zeitstempel versehen und sofort an die Betreiberzentrale übermittelt. Bei Verbindungsproblemen werden die Änderungen zwischengespeichert und später synchronisiert. Diese lückenlose Dokumentation schützt Sie bei Unstimmigkeiten und ermöglicht dem Betreiber eine präzise Leistungsabrechnung.
Die maas.maker Fahrer App ist für Android und iOS verfügbar. Die Android-Version finden Sie im Google Play Store und läuft auf allen Geräten ab Android 5.0 (API Level 21). Die iOS-Version ist im Apple App Store erhältlich und benötigt mindestens iOS 15.1 oder neuer. Diese breite Kompatibilität stellt sicher, dass praktisch alle gängigen Smartphones der letzten Jahre unterstützt werden.
Ja, die maas.maker Fahrer App wurde sowohl für Smartphones als auch für Tablets der jeweiligen betriebssysteme Android und iOS im Portraitmodius optimiert. Auf Tablets profitieren Sie von der größeren Bildschirmfläche.
Nein, die maas.maker Fahrer App ist standardisiert und bietet kein individuelles White-Label-Branding. Während die Fahrgast-Apps zur Buchung, die Desktop Buchungsmaske und der Verwaltungsbereich vollständiges White-Label-Branding unterstützen, bleibt die Fahrer App bewusst neutral.
Die maas.maker Fahrer App benötigt verschiedene Berechtigungen für den ordnungsgemäßen Betrieb, wobei Datenschutz höchste Priorität hat. Die wichtigste Berechtigung ist der Standortzugriff, der auch im Hintergrund aktiv sein muss, damit die Disposition Ihre Position während der Fahrt verfolgen kann. Dies ermöglicht optimale Routenführung und ist für die Fahrgastsicherheit essentiell. Die Kamera-Berechtigung wird ausschließlich für das Scannen von QR-Codes bei der Anmeldung verwendet. Push-Benachrichtigungen müssen aktiviert sein, um neue Buchungen zu empfangen. Der Zugriff auf das Mikrofon wird nur für die Notfall-Funktion benötigt.
Android und iOS App für Buchungen
Die maas.maker Fahrgast App wurde zur intuitiven Buchung von bedarfsgerechter Mobilität in Mikro-ÖV Regionen entwickelt. Die Fahrgast App wurde aus der Perspektive der Nutzer entwickelt und vereint modernste Technologie mit intuitiver Bedienung. Hochpräzise österreichische Karten von basemap.at garantieren beste Orientierung auch in ländlichen Gebieten. Die nahtlose Synchronisation mit der Desktop-Buchungsplattform ermöglicht flexibles Planen über alle Geräte hinweg. Intelligente Funktionen wie die Umkreissuche, Favoriten-Verwaltung und automatische Berücksichtigung von Ermäßigungen machen die tägliche Nutzung zum Kinderspiel.
Die maas.maker Fahrgast App steht sowohl für Android als auch für iOS zur Verfügung und kann aus den jeweiligen App Stores heruntergeladen werden. Die Android-Version ist im Google Play Store erhältlich und läuft auf allen Geräten ab Android 7.0, was eine breite Kompatibilität mit aktuellen und älteren Smartphones gewährleistet. Die iOS-Version findet sich im Apple App Store und benötigt mindestens iOS 14.0, wodurch iPhones der letzten fünf Jahre unterstützt werden.
Ja, für eine individuell gebrandete White-Label-Version der maas.maker Fahrgast App wird ein eigenes Entwicklerkonto sowohl bei Apple (Apple Developer Program) als auch bei Google (Google Play Console) benötigt. Diese Konten sind Voraussetzung, um Apps unter dem eigenen Unternehmensnamen in den jeweiligen App Stores zu veröffentlichen. Das Apple Developer Program kostet derzeit 99 USD pro Jahr, während die Google Play Console eine einmalige Registrierungsgebühr von 25 USD erhebt. Die Konten müssen auf den Namen des Betreiberunternehmens registriert sein, um die App authentisch unter der eigenen Marke präsentieren zu können.
Wir bieten umfassende Unterstützung während des gesamten Prozesses der Kontoerstellung und App-Veröffentlichung. Nach der Registrierung sollten uns Entwicklerrechte in beiden Konten eingeräumt werden, wodurch die technische Abwicklung vollständig übernommen werden kann. Dies umfasst die Erstellung der App-Einträge, das Hochladen der individualisierten App-Versionen, die Einreichung zur Prüfung bei Apple und Google sowie die Verwaltung aller technischen Aspekte. Der Betreiber behält dabei die volle Kontrolle über sein Entwicklerkonto und kann jederzeit Einstellungen einsehen oder Berechtigungen anpassen.
Der besondere Vorteil dieser Lösung liegt in der kontinuierlichen Betreuung durch das maas.maker Team. Alle Updates, Fehlerbehebungen und neue Funktionen werden automatisch in die White-Label-Version integriert und von ANEXIA in den App Stores veröffentlicht. Der Betreiber muss sich nicht um technische Details, Zertifikate oder Store-Richtlinien kümmern. Die Apps erscheinen dennoch vollständig unter dem eigenen Branding mit individuellem Logo, Farbschema und Unternehmensnamen.
Ja, die maas.maker Fahrgast App unterstützt Gastbuchungen, um die Einstiegshürde für neue Nutzer so niedrig wie möglich zu halten. Ohne Registrierung oder Login können spontane Fahrten gebucht werden - lediglich die Eingabe von Name, Email Adresse und Telefonnummer ist für die Buchungsbestätigung erforderlich.
Der Gastmodus hat gewisse Einschränkungen gegenüber einem vollwertigen Nutzerkonto. Favoriten können nicht gespeichert werden, die Buchungshistorie ist nicht einsehbar und es erfolgt keine Registrieurng mit der Desktop Buchungsmaske.
Die App bietet umfangreiche Optionen zur Angabe spezieller Beförderungsbedürfnisse, die direkt bei jeder Buchung berücksichtigt werden. Dazu gehört beispielsweise die Auswahl eines Rollstuhlplatzes oder von Kindersitzen. Das System prüft in Echtzeit die Verfügbarkeit entsprechend ausgestatteter Fahrzeuge und zeigt ausschließlich buchbare Verbindungen an.
Für Familien ist die Kindersitz-Option besonders wichtig. Pro Fahrt kann angegeben werden, wie viele Sitze benötigt werden. Auch Gepäck wird berücksichtigt – von Handgepäck über Koffer bis hin zu sperrigen Gegenständen wie Fahrräder.
Die Fahrzeugzuweisung erfolgt automatisch anhand der angegebenen Anforderungen und der verfügbaren Kapazitäten.
Sämtliche Zusatzleistungen – wie Rollstuhlplätze oder Kindersitze – werden transparent angezeigt, einschließlich der Information, ob sie im Fahrpreis enthalten sind oder einen Aufpreis verursachen.
Die maas.maker Fahrgast App unterstützt alle gängigen Ermäßigungskarten und Klimatickets des österreichischen Verkehrssystems. Bei der Buchung kann angegeben werden, welche Ermäßigungskarte oder welches Klimaticket genutzt wird – beispielsweise das österreichweite Klimaticket, regionale Varianten wie das Kärnten Klimaticket, Jugendmobil-Karten oder Seniorenpässe.
Der Nachweis erfolgt aktuell durch Vorzeigen der jeweiligen Karte oder des Ausweises beim Fahrer vor Fahrtantritt. Eine automatische Prüfung und Tarifzuordnung ist in einer Ausbaustufe ab 2026 vorgesehen. Schon jetzt zeigt die App transparent den Normalpreis sowie die angewendete Ermäßigung an. Für Inhaber eines Klimatickets, Kärnten Klimatickets sind Mikro-ÖV-Fahrten kostenlos oder stark vergünstigt, sofern sie als Zubringer zum regulären ÖPNV dienen.
Bei Gruppenbuchungen gibt jeder Mitreisende seine Berechtigungen an. Die Preisberechnung berücksichtigt diese individuell.
Für registrierte und eingeloggte Fahrgäste ist die komplette Buchungshistorie in der App einsehbar Vergangene Fahrten werden chronologisch aufgelistet mit allen relevanten Details: Datum, Strecke, Preis und Personenanzahl.
In der Mikro-ÖV Fahrgast App können derzeit noch keine Stornierungen direkt durchgeführt werden. Bei Änderungs- oder Stornierungswünschen müssen Fahrgäste aktuell den Betreiber direkt kontaktieren.
Für eine spätere Ausbaustufe ab 2026 ist vorgesehen, Stornierungen komfortabel direkt über die App abzuwickeln, sofern dies in den Einstellungen vom jeweiligen Betrieber aktiviert ist.
Desktop Buchungen
Die Desktop-Buchungsmaske ist ein wichtiges Element der maas.maker Mikro-ÖV-Software für die Fahrgastinteraktion. Sie ermöglicht eine einfache und intuitive Eingabe von Start- und Zielhaltestellen, berücksichtigt unterschiedliche Fahrgastkategorien und Ermäßigungen und stellt in Echtzeit verfügbare Verbindungen dar. Betreiber profitieren von einer White-Label-Lösung, die individuell an das eigene Corporate Design angepasst und über eine eigene Domain betrieben werden kann. Zusätzlich lassen sich rechtliche Inhalte, Tarifinformationen und Fahrpläne direkt in die Plattform integrieren.
Die Desktop-Buchungsmaske von maas.maker ist flexibel anpassbar und kann im White-Label-Design betrieben werden. Betreiber haben die Möglichkeit, das eigene Logo einzubinden sowie Primär- und Sekundärfarben frei zu definieren, sodass die Plattform optisch nahtlos in das bestehende Corporate Design integriert wird.
Darüber hinaus können sämtliche Rechtstexte wie Buchungsbedingungen, AGB oder Impressum hinterlegt werden. Auch die Navigation ist individuell steuerbar: Menüpunkte lassen sich ein- oder ausblenden, wodurch die Plattform optimal an die Anforderungen der jeweiligen Region und des Betriebers angepasst werden kann. Zur visuellen Gestaltung können Vektorgrafiken eingebunden werden, um beispielsweise Haltestellen, Fahrzeuge oder regionale Symbole darzustellen.
Betreiber können außerdem Kontaktinformationen, Fahrpläne als PDF-Dateien, eine „Über uns“-Seite sowie detaillierte Tarifinformationen veröffentlichen. Damit bietet die Desktop-Buchungsplattform nicht nur eine funktionale, sondern auch eine inhaltlich vollständig auf den Betreiber zugeschnittene Lösung.
Die Barrierefreiheit der maas.maker Mikro-ÖV Desktop-Buchungsplattform wurde nach den aktuellen WCAG 2.2 AA Standards entwickelt und erfüllt damit die gesetzlichen Anforderungen an digitale Barrierefreiheit im öffentlichen Sektor. Alle Elemente weisen ausreichende Farbkontraste auf, um auch für Menschen mit Sehschwächen gut erkennbar zu sein. Die gesamte Plattform ist vollständig per Tastatur bedienbar - von der Navigation über Formulareingaben bis zur Buchungsbestätigung. Tab-Reihenfolgen sind logisch strukturiert und Fokusindikatoren zeigen deutlich das aktive Element. Screenreader können alle Inhalte korrekt erfassen und vorlesen, da semantisches HTML und ARIA-Labels konsequent eingesetzt werden.
Die Skalierbarkeit ermöglicht stufenloses Zoomen bis 200% ohne Funktionsverlust oder horizontales Scrollen. Formulare verfügen über eindeutige Beschriftungen und hilfreiche Fehlermeldungen, die nicht nur auf Farbe basieren. Zeitlimits für Buchungen können verlängert oder deaktiviert werden. Videos und Animationen lassen sich pausieren, alternative Texte beschreiben alle informativen Grafiken.
Selbstverständlich kann die maas.maker Buchungsplattform unter einer eigenen Domain betrieben werden. Die technische Anbindung erfolgt unkompliziert über einen A-Record im DNS-System, der auf die maas.maker-Infrastruktur verweist. Wir übernehmen dabei die technische Konfiguration der Infrastruktur inklusive SSL-Zertifikaten für verschlüsselte Verbindungen. Die Domain bleibt vollständig im Besitz des Auftraggebers, während das Hosting und die Wartung professionell durch das maas.maker Team erfolgen.
Ja, die Mikro-ÖV Desktop Buchungsmaske ist webbasiert und im Responsive Design umgesetzt. Dadurch passt sich die Oberfläche automatisch an die jeweilige Bildschirmgröße an – egal ob Desktop-PC, Laptop, Tablet oder Smartphone.
Auf Tablets und Smartphones lässt sich die Plattform über URL-Aufruf im Quer- wie auch im Hochformat komfortabel bedienen. Buttons, Eingabefelder und Menüs sind so gestaltet, dass sie auch auf kleineren Displays leicht zugänglich sind.
Die Buchung über die Desktop-Buchungsmaske erfolgt ähnlich wie in der Fahrgast App in einfachen Schritten
- Start- und Zielpunkt auswählen
Eingabe des Abhol- und Zielhaltepunktes über die Suchfelder mit vorgeschlagenen Haltestellen
Alternativ: Markierung der Haltepunkte direkt auf der Karte - Datum und Uhrzeit festlegen
Gewünschtes Fahrtdatum und Abfahrts- oder Ankunftszeit auswählen - Fahrgastangaben machen
Anzahl der Fahrgäste eingeben
Ticketkategorien pro Fahrgast auswählen (z. B. Vollpreis, Kind, Senior, Klimaticket)
Individuelle Ermäßigungen je Fahrgast angeben - Verbindungen suchen
Anzeige verfügbarer zeitnaher Verbindungen aus Flächenverkehr, Rufbus oder regulärem ÖV
Berücksichtigung der Konkurrenzierungsklausel des Verkehrsverbundes (Mikro-ÖV wird nicht angezeigt, wenn ein regulärer ÖV innerhalb von 30 Minuten verfügbar ist) - Buchung vornehmen
Gewünschte Verbindung auswählen und Mikro-ÖV buchen
Zusammenfassung aller Angaben prüfen - Nutzerangaben
Eingabe von Name, E-Mail-Adresse oder Telefonnummer
Registrierung oder Anmeldung (falls bereits ein Benutzerkonto vorhanden ist) - Buchung bestätigen
Abschluss der Buchung per Klick
Buchungsbestätigung wird per E-Mail zugestellt
Bei Nutzung eines Benutzerkontos ist die Buchung zusätzlich in der Fahrgast-App einsehbar
Die maas.maker Plattform verfügt über ein intuitives Content-Management-System, das Betreibern Kontrolle über relevante Inhalte gibt, ohne technische Kenntnisse zu erfordern. Rechtstexte wie Buchungsbedingungen, AGB und Impressum können direkt im Browser-Editor bearbeitet und aktualisiert werden, wodurch rechtliche Anpassungen schnell umgesetzt werden können. Kontaktinformationen von der Telefon-Hotline über E-Mail-Adressen bis zu Öffnungszeiten der Servicestellen lassen sich zentral pflegen und erscheinen automatisch an allen relevanten Stellen. Fahrpläne können als PDF-Dokumente hochgeladen werden, sodass Nutzer diese einfach herunterladen können.
Die "Über uns"-Seite bietet Raum für die Vorstellung des Betreibers, mit Text, Bildern und optional auch Videos. Tarifinformationen können strukturiert dargestellt werden, inklusive Preistabellen, Zonenplänen und Erklärungen zu Ermäßigungen.
Sicherheit und DSGVO Konformität
Die maas.maker Plattform erfüllt alle relevanten Sicherheitsstandards und gesetzlichen Vorgaben, ohne dass Sie sich im Detail damit beschäftigen müssen. Alle Daten werden ausschließlich in österreichischen und deutschen Rechenzentren gespeichert und verarbeitet. Das bedeutet klare Rechtsverhältnisse, keine komplizierten Datentransfers ins Ausland und volle Kontrolle über Ihre Betriebsdaten. Mit einer garantierten Verfügbarkeit von 99,5% und automatischen Backups läuft Ihr Service zuverlässig rund um die Uhr.
Die maas.maker Plattform wurde gemäß den Sicherheitskriterien von OWASP-10 technisch umgesetzt. Alle Verbindungen erfolgen ausschließlich über verschlüsselte HTTPS-Protokolle mit aktuellen TLS 1.3 Standards, wodurch Daten während der Übertragung vor unbefugtem Zugriff geschützt sind. Die Authentifizierung erfolgt über sichere Token-basierte Verfahren mit automatischem Session-Timeout bei Inaktivität. Passwörter werden niemals im Klartext gespeichert, sondern ausschließlich als gehashte Werte.
Die Anwendungssicherheit wird durch konsequente Input-Validierung und Ausgabe-Encoding gegen gängige Angriffsvektoren wie SQL-Injection, Cross-Site-Scripting oder CSRF-Attacken gehärtet. Ein Web Application Firewall (WAF) System überwacht kontinuierlich den Datenverkehr und blockiert verdächtige Aktivitäten automatisch. Rate-Limiting verhindert Brute-Force-Angriffe auf Benutzerkonten. Das Prinzip der minimalen Rechtevergabe stellt sicher, dass jeder Systemkomponente und jeder Nutzer nur die absolut notwendigen Berechtigungen erhält. Sicherheitsupdates werden zeitnah eingespielt.
Die gesamte maas.maker Infrastruktur wird in hochsicheren Rechenzentren von ANEXIA in Österreich und Deutschland betrieben. Die primären Datacenter befinden sich in Wien und Frankfurt, unter anderem zertifiziert nach ISO 27001 für Informationssicherheit. Die Rechenzentren erfüllen höchste Sicherheitsstandards mit mehrfach redundanter Stromversorgung, Klimatisierung und Internetanbindung.
Die Sicherheit und Verfügbarkeit der Plattform haben höchste Priorität. Deshalb werden sowohl die operative Datenbank als auch der gesamte Applikationscode täglich gesichert. Alle Backups werden mindestens sieben Tage lang zuverlässig aufbewahrt, sodass im Bedarfsfall jederzeit eine schnelle Wiederherstellung möglich ist. Betreiber und Fahrgäste profitieren dadurch von maximaler Datensicherheit und einer stabilen, ausfallsicheren Infrastruktur.
Digitale Souveränität bedeutet bei maas.maker vollständige Kontrolle und Verfügungsgewalt der Betreiber über ihre Daten und Prozesse. Über eine mass.maker Plattform generierte Daten bleiben im Eigentum des jeweiligen Betreibers - maas.maker fungiert lediglich als Auftragsverarbeiter. Datenexporte sind jederzeit in standardisierten Formaten wie CSV, JSON oder XML möglich. Ein Wechsel zu einer vergleichbaren Mikro-ÖV Software ist jederzeit ohne Datenverlust möglich.
Die Plattform basiert auf Open-Source-Komponenten und offenen Standards, wo immer möglich. Betreiber behalten die volle Kontrolle über ihre Geschäftsprozesse - Tarife, Betriebszeiten, Servicegebiete. Die Wahl von Infrastruktur des führenden österreichischen Cloud-Providers Anexia und der EU-Rechtsrahmen stärkt die digitale Souveränität gegenüber außereuropäischen Cloud-Anbietern.
Die maas.maker Plattform ist so konzipiert, dass Abhängigkeiten von Drittanbietern weitgehend vermieden werden. Kritische Kernfunktionalitäten wie die Buchungslogik, die Disposition sowie die Datenhaltung werden vollständig von ANEXIA auf eigener Infrastruktur betrieben. Der eingesetzte Dispositionsalgorithmus wurde von einem spezialisierten Team aus mathematischen Optimierern und Entwicklern über mehrere Jahre hinweg eigens für die Plattform entwickelt – es kommt kein externer Routing-Service zum Einsatz.
Bei den Kartendiensten werden österreichische Datenquellen wie basemap.at genutzt, alternativ kann auch OpenStreetMap eingebunden werden. Dank standardisierter Schnittstellen sind beide Varianten austauschbar.
Die einzige notwendige Abhängigkeit von externen Anbietern besteht bei der Darstellung von Fahrplandaten und Haltepunkten für ÖV und Mikro-ÖV. Hierfür wird die Schnittstelle der Verkehrsauskunft Österreich (VAO) API sowie optional der GTFS-Datenimport lokaler Verkehrsverbünde verwendet. Diese Integration ist zwar nicht zwingend erforderlich, garantiert jedoch eine höchste Datenkonsistenz und Aktualität.
Für alle externen Services existieren Fallback-Strategien. So kann die Plattform auch bei Ausfällen im Degraded Mode weiterlaufen, beispielsweise mit eingeschränkter Kartendarstellung oder reduziertem Funktionsumfang. Diese Architektur stellt sicher, dass Betreiber jederzeit unabhängig und handlungsfähig bleiben.
Eine technische Abhängigkeit besteht jedoch für die Fahrer-App und die White-Label-Fahrgast-App in Zusmamenhang mit den App-Stores der Plattformbetreiber (Google Play Store und Apple App Store), da deren Richtlinien und für die Veröffentlichung eingehalten werden müssen.
Der Schutz personenbezogener Daten hat für maas.maker höchste Priorität. Eine Weitergabe erfolgt ausschließlich dort, wo sie für die Leistungserbringung zwingend erforderlich ist – selbstverständlich stets DSGVO-konform. Betreiber erhalten nur die Informationen, die für die Fahrtdurchführung notwendig sind, etwa Name und Telefonnummer zur Abholung oder Angaben zu besonderen Anforderungen wie einem Rollstuhlplatz. Zahlungsdienstleister verarbeiten ausschließlich die für die Transaktion erforderlichen Daten direkt mit dem Nutzer, ohne dass maas.maker Zugriff darauf hat. Technische Subdienstleister wie die Verkehrsauskunft Österreich (VAO) erhalten nur die minimal notwendigen Daten, um Fahrplan- und Haltestelleninformationen korrekt bereitzustellen.
Für die Verkehrsplanung werden ausschließlich anonymisierte, aggregierte Daten genutzt, sodass keinerlei Rückschluss auf einzelne Personen möglich ist. Darüber hinaus setzt maas.maker konsequent auf EU-lokale Infrastruktur und vermeidet internationale Datentransfers, um Datenhoheit und höchste Sicherheit zu gewährleisten.
Die DSGVO-Compliance ist integraler Bestandteil der maas.maker Plattform-Architektur, nicht nachträglich aufgesetzt. Privacy by Design bedeutet, dass Datenschutz von Anfang an in alle Prozesse eingebaut wurde. Datenminimierung stellt sicher, dass nur tatsächlich benötigte Daten erhoben werden - keine unnötigen Profilbildungen oder Vorratsdatenspeicherung. Zweckbindung garantiert, dass Daten ausschließlich für den angegebenen Zweck der Mobilitätsdienstleistung verwendet werden. Einwilligungen werden granular eingeholt und können jederzeit widerrufen werden. Automatische Löschfristen entfernen Daten nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungspflichten.
Privacy by Default konfiguriert Nutzerkonten mit maximalen Datenschutzeinstellungen, die bewusst gelockert werden müssen. Verschlüsselung schützt personenbezogene Daten sowohl bei Übertragung als auch Speicherung. Pseudonymisierung trennt Identitätsdaten von Nutzungsdaten wo immer möglich. Auftragsverarbeitungsverträge regeln die Zusammenarbeit mit Subdienstleistern DSGVO-konform. Zertifizierungen wie ISO 27001 oder ISO 9001 und Audits bestätigen regelmäßig die DSGVO-Konformität unabhängig.
Ja, wir bieten ein umfassendes Service Level Agreement für die maas.maker Plattform. Das SLA ist integraler Bestandteil des Vertragspakets und definiert konkrete Qualitätsparameter mit garantierten Verfügbarkeiten und Reaktionszeiten. Bei Nichteinhaltung der vereinbarten Service Level haben Sie Anspruch auf automatische Gutschriften - das macht unser SLA zu einer echten Garantie, nicht nur zu einem Versprechen.
Die maas.maker Plattform garantiert eine Verfügbarkeit von 99,5% im Monatsmittel für alle Kernfunktionalitäten wie Buchung, Disposition und Fahrgastinformation. Das entspricht maximal 3,6 Stunden Ausfallzeit pro Monat. Die tatsächliche Verfügbarkeit liegt erfahrungsgemäß deutlich höher.
Das SLA definiert klare Reaktionszeiten je nach Dringlichkeit der Störung. Bei kritischen Ausfällen (Dringlichkeitsstufe 1) wie einem Totalausfall der Buchungsplattform garantieren wir eine Reaktion innerhalb von 60 Minuten - rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr. Bei hoher Dringlichkeit wie Leistungseinbußen oder Ausfall redundanter Systeme erfolgt die Reaktion binnen 4 Stunden. Serviceanfragen und Change Requests werden innerhalb von 48 Stunden während der Geschäftszeiten bearbeitet.
Der technische Support ist während der Geschäftszeiten (Montag bis Freitag, 8-17 Uhr) regulär erreichbar. Für Notfälle außerhalb dieser Zeiten steht eine 24/7-Notfallhotline im Paket PREMIUM zur Verfügung, deren Nummer Sie nach Vertragsabschluss erhalten. Bei Überschreitung der Reaktionszeiten können Sie direkt an den CEO eskalieren - diese direkte Eskalationsmöglichkeit unterstreicht unser Commitment zur Servicequalität.
Bei Unterschreitung der garantierten Verfügbarkeit greifen automatische Kompensationsregelungen. Pro angefangener Stunde zusätzlicher Ausfallzeit wird eine Tagesmiete (1/30 der Monatsmiete) als Gutschrift gewährt, maximal jedoch 50% der Monatsmiete. Diese Gutschriften werden automatisch berechnet und auf der nächsten Rechnung berücksichtigt - Sie müssen sich um nichts kümmern.
Wichtig: Geplante Wartungsarbeiten, die mindestens 72 Stunden im Voraus angekündigt werden, zählen nicht als Ausfall. Ebenso sind Störungen durch höhere Gewalt oder Ausfälle von Drittanbietern wie Kartendiensten von der SLA-Berechnung ausgenommen. Die detaillierten Bedingungen sind transparent im SLA-Dokument festgehalten.
Intelligentes Zusammenführen von Buchungen
Die Kunst des modernen Mikro-ÖV liegt nicht nur darin, Fahrgäste von A nach B zu bringen, sondern dies möglichst effizient und wirtschaftlich zu gestalten. Der eigens entwickelte Dispositionskern analysiert dabei nicht nur geografische Nähe, sondern berücksichtigt Zeitfenster, Fahrzeugkapazitäten und individuelle Anforderungen der Fahrgäste.
Diese intelligente Bündelung ist der Schlüssel zur Wirtschaftlichkeit im Mikro-ÖV. Durch das Zusammenführen kompatibler Buchungen reduzieren sich Leerfahrten drastisch, die Fahrzeugauslastung steigt und die Kosten pro Fahrgast sinken erheblich. Gleichzeitig bleibt der Service attraktiv - niemand fährt unzumutbare Umwege, alle erreichen pünktlich ihr Ziel. Der Algorithmus findet die perfekte Balance zwischen betrieblicher Effizienz und Servicequalität, vollautomatisch und in Echtzeit.
Das Herzstück der maas.maker Plattform ist ein eigens entwickelter Dispositionskern, der speziell für die Anforderungen des Mikro-ÖV optimiert wurde. Dieser analysiert in Echtzeit eingehende Buchungsanfragen und kombiniert sie intelligent zu effizienten Sammelfahrten. Der Algorithmus berücksichtigt dabei nicht nur die kürzeste Route, sondern auch Zeitfenster der Fahrgäste, Fahrzeugkapazitäten und betriebswirtschaftliche Parameter. Sobald eine neue Buchung eingeht, prüft das System binnen Sekunden alle aktiven und geplanten Fahrten auf Kombinationsmöglichkeiten.
Die Pooling-Logik arbeitet mehrstufig: Zunächst werden geografisch nahe Abhol- und Zielpunkte identifiziert. Dann erfolgt die zeitliche Prüfung - passen die gewünschten Abfahrtszeiten zusammen? Im dritten Schritt kalkuliert der Algorithmus die optimale Route unter Berücksichtigung aller Zwischenstopps. Die finale Entscheidung trifft das System basierend auf konfigurierbaren Regeln wie maximale Umwegzeit, Auslastungsgrad und Wirtschaftlichkeit. Fahrgäste erhalten sofort eine verbindliche Abholzeit mit realistischem Zeitfenster, Fahrer bekommen die optimierte Route direkt in ihre App.
Der Dispositionskern bietet umfangreiche Konfigurationsmöglichkeiten, um das Pooling-Verhalten exakt an Ihre Betriebsanforderungen anzupassen. Der wichtigste Parameter ist der Pooling-Faktor, der bestimmt, wie stark Fahrten gebündelt werden sollen. Ein Faktor von 1.3 bedeutet beispielsweise, dass Umwege bis zu 30% der Direktstrecke akzeptiert werden. Sie können separate Faktoren für Zeit und Distanz definieren - manche Betreiber priorisieren kurze Fahrzeiten, andere optimieren auf minimale Kilometer.
Zeitfenster-Parameter regeln, wie flexibel das System mit Abholzeiten umgeht. Sie definieren maximale Wartezeiten am Abholort (z.B. 5-15 Minuten), erlaubte Abweichungen von der Wunschzeit (z.B. +/- 10 Minuten) und Pufferzeiten für Ein- und Ausstieg (z.B. 2 Minuten pro Halt). Die maximale Anzahl von Zwischenstopps pro Fahrt lässt sich begrenzen - bewährt haben sich 3-4 zusätzliche Halte. Mindestbelegungsgrade stellen sicher, dass Pooling nur bei ausreichender Auslastung aktiviert wird.
Die Routenberechnung basiert auf OpenStreetMap-Daten in Kombination mit einer hochperformanten Routing-Engine. OpenStreetMap bietet detaillierte, ständig aktualisierte Straßendaten für ganz Österreich und darüber hinaus. Die Routing-Matrix berechnet nicht nur einzelne Routen, sondern erstellt komplette Distanz- und Zeitmatrizen zwischen allen relevanten Punkten. Dies ermöglicht blitzschnelle Optimierungen auch bei komplexen Pooling-Szenarien mit vielen Zwischenstopps.
Die Multi-Fahrzeug-Disposition ist eine Kernstärke des maas.maker Systems. Der Algorithmus betrachtet die gesamte Flotte als Ressourcen-Pool und optimiert global statt pro Fahrzeug. Bei jeder neuen Buchung prüft das System alle verfügbaren Fahrzeuge: Welches ist am nächsten? Welches hat noch Kapazität? Welches fährt bereits in die richtige Richtung? Die Zuweisung erfolgt in Millisekunden basierend auf konfigurierbaren Prioritäten.
Ja, neben OpenStreetMap unterstützt die maas.maker Plattform auch die Integration der österreichischen Basemap. Diese offizielle Kartenlösung der österreichischen Verwaltung bietet hochpräzise, amtliche Geodaten mit besonderer Detailtiefe für Österreich. Für die eigentliche Routenberechnung nutzt die maas.maker Mikro-ÖV Plattfrom jedoch OpenStreetMap- oder gleichwertige Daten, da Basemap als reine Visualisierungslösung keine Routing-Funktionalität bietet.
